Cut, Copy & Paste als Prinzip der Modefotografie. Man sieht, dass die Digitalisierung der Bilder mehr und mehr in den Bildaufbau mit einsickert, nachdem es sich ja zunächst eher Oberflächen glattgebügelt hat. Stefan Heidenreich bespricht diese Kampagne von Iceberg, die von Norbert Schoerner produziert wurde ja in der neuen DEBUG. Hat ihm nicht so gefallen. Ich weiss nicht. Irgendwie hat dieses Ausstellen von Klischees doch aber etwas seltsames, faszinierendes. Ein Haufen von Entlastungsträume zusammengeschnipselt, die zugleich ebenso anziehend, wie abstoßend sind.
Muss man wirklich explizit werden, um etwas zu kritisieren? Will man es überhaupt kritisieren? Und wenn man etwas zeigt, irritiert das nicht bereits genug? Gestern noch zu sehen, hat Iceberg im Augenblick die Kampagne von ihrer Website genommen (Achtung, recht scheußlich-stumpfe Musik auf der Website).
PS: Norbert Schoerner, der früher Prada und MiuMiu fotografierte, macht übrigens auch mit Freunden eine fast schon etwas zu experimentelle Website, dayfornight, auf der man definitiv zu viel klicken muss. Ganz nett sind die seltsamen Sätze von Christina.
Ja, er schon wieder. Andere wichtige Tagungen, wie
Dieses fabelhafte Bild hier ist Teil der Louis XV. Ausstellung, die bei
Gestern war ja lang angekündigt die Quelle des Bundesligaskandals in der Talkshow. Hoyzer, der schlimme Schiedsrichter. Bei Kerner. Jetzt wissen wir: Zu denjenigen Dingen, die nach der Revolution als erstes bösartig von uns gebissen werden, gehört: Kerner. Denn man kann nur sagen, die Saubermannnummer, die dieser Typ gestern gespielt hat, spielt jeden falschen Pfiff von Hoyzer aber mal locker aus.
Mitgebracht bekommen von D., begeistert:
