“Culture Jamming” ist das ist ziviler Ungehorsam, der in den letzten beiden Jahrzehnten nicht nur in Pop und Kunst, sondern auch im politischen Aktivismus vermehrt zum Einsatz gekommen ist. Da oben etwa. In der Zentralen Randlage (die liegt in Berlin, Prenzlauer Berg, die Randlage) hält man am Donnerstag mit einer Katalog-Präsentation, der zu der Ausstellung Just do it! (Linz) erschienen ist, die Strategie noch einmal hoch.
Pünktlich ab 21 Uhr erklären die Kuratoren Thomas Edlinger, Florian Waldvogel und Reimar Stange ein bisschen was zum Ausstellungskonzept und lesen aus dem Reader zur Ausstellung vor. Im Hintergrund gibt es dabei “Das Leben des Sid Vicious” von der “Tödlichen Doris” (D-land 1981, ca. 7 min) plus “Alone life wastes Andy Hardy” (14 min) zu sehen.
Als Gäste dann am Schluss diskutiert Mercedes Bunz (ich) den Komplex “Filesharing oder die neuen Regeln einer Kultur des Samples” (mit euch) und DJ Bleed (DEBUG) legt Platten auf. Platten, in denen Samples eine wichtige Rolle spielen.
Kommt vorbei. Wir freuen uns über Besuch.
Beginn: 21 Uhr. 30. Juni 2005. Zentrale Randlage | Schönhauser Allee 172 | U2 Senefelderplatz

Im August gibt es am Wolfgangsee eine Tagung des 

Cool wäre ja, wenn die Süddeutsche jetzt noch in ihre Mediathek neben Büchern, Filmen und Musik eine Sammlung von Serien aufnehmen würde. Was man da wohl reinpacken müsste… Hm. Akte X, Alias, Ally McBeal, Babylon 5 (unbedingt, erinnert sich jemand?), Beverly Hills 90210, Buffy, Colt für alle Fälle (wirklich?), Dallas, Dynasty, Emergency Room, Knight Rider, Lost, Magnum, Nip/Tuck, Picket Fences (auf jeden Fall), Roswell, Sex and the City (na gut), 24, hm… to be continued.
Absolut, Arbeit, Architektur, Auge, Benga (Féral), Black Birds, Bonjour (Brüder), Debakel, Engel, Fabrikschornstein, Hygiene, Joujou, Kali, Kamel, Keaton (Buster), Krustentiere, Kulte, Materialismus, Mensch (I und II), Metamorphose, Metapher, Mund, Museum, Nachtigall, Raum, Reptilien, Schlachthof, Schöngeist, Schwelle, Sonne, Spucke, Staub, Strafarbeit, Talkie, Töpferware, Unglück, Wolkenkratzer. Das sind die Begriffe des kritischen Wörterbuches, denen sich Bataille, hier als Jungspund im Bild, in seiner 1929 gegründeten Zeitschrift Documents, widmete. Die ging zu den Themen: Archéologie, Beaux-Arts, Ethnographie, Doctrines. Das Wörterbuch kommt jetzt bei Merve erneut heraus – übersetzt natürlich – und wird in Berlin am Montag Abend ab 20 Uhr im HAU 3 vorgestellt. Let’s go and praise the Lord.
Nicht mal Ironie könnte das noch retten: Die Biennale di Venezia ehrt den Künstler Thomas Schütte. Das ist wohl ein Effekt der allgemeinen Re-Konservatisierung von Europa.
