Hallo elektrischer Reporter!

mariosixtus.jpgSo sieht das dann aus: Mario Sixtus hat für sein Format Der elektrische Reporter mit mir auf der Republica ein Interview gemacht. Ich habe mich sichtbar bemüht, ernste Sachen zu sagen, ist ja das Handelsblatt, also ordentlich die Stirn gerunzelt und anständig um Worte gerungen, die Herr Sixtus dann gekonnt zusammengeschnitten hat. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich sehr stolz darauf bin, da auftauchen zu dürfen, weil der elektrische Reporter meines Erachtens eines der wenigen wirklich guten Formate im Netz ist, an das sich Video ja immer noch herantastet.

Das ganze kann man hier gucken. Und hey hey Leute vom Fernsehen, gewöhnt euch schon mal daran. Denn lernen, leichtfüßig um das eigene Equipment herum zu tanzen, wie das Mario Sixtus das tut, kommt eindeutig auf euch alle zu. Die nächste Bastion, an der das Internet nagt, ist nämlich derzeit ganz eindeutig: das Fernsehen.

19 Responses to “Hallo elektrischer Reporter!”


  1. 1 kosmar

    hast du denn schon einen kanal auf kyte.tv?

  2. 2 mrs. bunz

    nö, ich bin eher schreiben. nicht filmen. hoffe, das ist in ordnung.

  3. 3 stereophone

    ich hab nun schon alle folgen vom elektrischen reporter gesehen und erst jetzt sehe ich wie’s auf der anderen seite der kammera aussieht :)

    …wahre worte sprichst du in deinem interview. daumen nach oben! menschen wie mario sixtus zeigen sehr deutlich was möglich ist und ich bin sicher: fernsehen ist in 30 Jahren nur noch etwas für alte Leude.

  4. 4 kosmar

    total in ordnung.

  5. 5 tiefkultur

    Ja, schönes Interview, und wie immer sehr sympathisch, auch vor dem unbarmherzigen Kameraauge. Und danke für’s Verteidigen nicht nur der Inter-, sondern auch der sozialen Netze.
    Aber – nicht, dass ich das schlimm fände, wenn man merkt, dass man in Zusammenhängen steckt – hättest Du vor tagesspiegel-online ebenso schnell verneint, dass Internet mal Print ablösen könnte… ?

  6. 6 mrs. bunz

    Na klar. Wir haben ja mit DEBUG nicht umsonst eine Zeitung gemacht!!! Print ist einfach ein anderes und eigenes Medium. Und die bleiben, wenn sie sich durch das Netz auch verändern werden – oder ins Netz wandern. Beispielsweise: auch Fernsehsender wird es weiter geben. Vielleicht nur eben nicht im Fernsehen. Joost etwa ist der erste Fernsehsender (nur) im Internet, würde ich mal sagen.

  7. 7 Tim

    Ist das ein AKG K66-Kopfhörer? Wenn ja, dann habe ich den gleichen. Das Video muss ich mir gleich erst noch angucken.

  8. 8 bosch

    Das macht er wirklich elegant, der Herr Sixtus. Danke für den Einblick von allen, die weder die eine, noch die andere Seite der Kamera kennen. Und ganz doll von mir.

  9. 9 500beine

    toll. wir werden wie das fernsehen. ist das.. toll.

  10. 10 derdochmalwieder

    jaha: beim ‘handelsblatt’ muss ich auch immer die stirn runzeln bei so viel kapitaler buergerlichkeit… (nix gegen sixtus: kenn ich zwar nicht sieht aber volle freundlich aus der mann!)

    na und ‘das internet’ nagt doch vor allem an sich selbst und beeilt sich ‘zum fernsehen’ shopping kanal und zur ultimativen werbebude zu verkommen…

    @stereophone: ich finde echt dass viele leudde von heudde mit dem internet zusammen schon selbst alt geworden sind! nicht nur das fernsehen auch das internet riecht doch schon ganz komisch! :)

  11. 11 mrs. bunz

    hey 500beine: wir werden natürlich viel besser als das fernsehen. ist doch klar. : )

  12. 12 Michael

    Hallo! Das Interview habe ich sehr interessant gefunden – das Format von Marius Sixtus – echt cool, das ist wie Fernsehen, aber genau mit den Themen, die mich interessieren und ich kanns gucken, wann ich Zeit dafür habe! Das wird tats. ne grosse Konkurrenz für TV werden.
    Du hast ja das Thema Unternehmenskultur und Unterschied Amerkia und Deutschland angesprochen. Dazu kann ich ein sehr interessantes Essay von Paul Graham empfehlen, das zeigt, wie tief die Unterschiede tats. sind (va. auch im Bildungsbereich) und wo mir klar wird, dass DE (oder generell Europa) seinen eigenen Weg finden wird müssen:

    Why Startups Condense in America
    http://www.paulgraham.com/america.html

  13. 13 Georg Schneider

    Das Interview hat mir wirklich gut gefallen…

  14. 14 Holmeor

    Hallo, MB
    Du trittst am Donnerstag in HH auf – auf der next07; bitte nicht immer dasselbe erzählen. Bitte wenigstens MB 2.0…
    HK

  15. 15 mrs. bunz

    Sag mal, was soll denn das heißen? Erkläre mal, was du genau nicht schon wieder hören willst, das interessiert mich. So pauschal kann ich mit der Bemerkung nichts anfangen. Würde ich aber gerne. Also?

  16. 16 Holmeor

    ich denke an re:publica und meine es vor allem nicht böse… bin übrigens vor kurzem durch schweinfurth durchgefahren, na, ich weiß ja nicht, was schlimmer ist – magdeburg oder diese location… ansonsten finde ich dich ganz toll, und nur deshab meine ích, gerade du müßtest immer was neues sagen, auch wenn es schwer ist…
    BTWgreetings from oklahoma…, 1. Mai Fehlanzeige…, nur die europäer feiern die totgeschossenen streiker von chicago und einst durch einen tag nichtarbeiten… der ami macht durch!

  17. 17 manc
  18. 18 capt.

    …soso, man vermutet also qualität.
    na, da müssen doch alle mit…!

  19. 19 angela

    Das ist ein wunderbares Interview! Habe es mir gerade zum 2. Mal angesehen. Das ist jetzt ein Jahr her, so richtig hat sich aber in der dt. Unternehmenskultur noch nicht wirklich verändert, oder? Ist also quasi eine zeitlose Problemstellung…

    Der elektrische Reporter ist ein fabelhaftes Format. Hoffe auf noch viele interessante Folgen.

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