Richtig gute Platte, schon im Januar rausgekommen, jetzt erst entdeckt, weil lag lange einfach so in der Ecke. Aber dafür sind ja Blogs da, sich nicht groß um das Erscheinungsdatum kümmern zu müssen. Heute das Ding also zum Abendessen in den CD-Player gesteckt, ohne groß dem Tracklisting Aufmerksamkeit zu schenken (gut so, weil vor Brian Eno oder Laurie Anderson habe ich inzwischen ja eher Angst). Und erstaunt gewesen. Was für Leute, die seltsame Musik zwischen leicht melancholischem Songwritertum, Pop, Elektronika und Soul mögen und ein paar von denen treiben sich ja ab und an hier rum. Ziemlich divers, passt aber alles gut zusammen, das ist vielleicht die eigentliche Überraschung. Ist im Umfeld eines Kunstprojektes in London entstanden und interpretiert die sieben Plagen von Ägypten auf eine Weise, dass man was damit anfangen kann. Musik als Konzeptkunst, das geht also doch – und sogar das mit der Religion kann funktionieren. Nice, wie KT sagen würde.

gute platte, stimmt. ist aber schon im november 06 erschienen. ich muss schon bitten: wenn schon zu spät, dann bitte präzise zu spät.
stimmt wurde nochmal nachgepresst, habe ich falsch geguckt. aber zurecht. nachgepresst, meine ich. : )
Super: da macht Schäuble Gesetze, die den Geist der Post-faschistischen (und deshalb aus ihr geläuterten) Verfassung so richtig auf den Kopf stellen, und damit uns alle unter Gemeral-Verdacht stellen, und u.a. das Internet zum Fanggebiet für alle Art der information erklären, und wo seid ihr Hauptstadt-Blog-Meinungsführer(“A-Blogger”) eigentlich,wenn man euch mal brauchen könnte?
Verstrickt in euer kleines Leben…
Ich hoffe mal, Du kriegst genug Geld beim Tagespiegel-online…
Ja, das Gehalt ist in Ordnung, sagen wir mal, für Berlin in Ordnung. Ansonsten bin ich auf Arbeit und mache auf meinem A-Blog Tagesspiegel.de Meldungen gegen Schäuble, auch wenn ich dort keine Meinungshoheit habe, du Neidhammel.
Hallo Frau Bunz,
warum “Angst” vor Eno und Anderson?
Gruß,
Francis Keller
Wo bloggt Frl.Bunz im Tagesspiegel?
Was war nochmal das Thema? Ah ja, die Mucke…
Nix für mich! Kinderkram, keine Substanz, nur Wirkung/Geräusch… außer vielleicht Cody Chesnutt.
Stimmt, Cody Chesnutt, das ist schön.
Cling to the beast seize the magician
Write in a scar that I’m in the land
Inflame the feet of all opposition
Break forth with blains upon man
Aber auch sonst: Ach komm. Imogen Heap, Glittering Crowd, das mit den Heuschrecken, auch ganz groß. Natürlich hat das – sieht man ja gleich am Text – nicht diese hochprozentige Dichte von CC. Aber egal, das ist Songwriter-Rave, was fuer ein Genre, hihi. Einfach Euphorie pur, man will glatt ganz gerne selbst so ne Heuschrecke sein.
It’s all over in a flash
I can’t remeber, what have I done?
Go go faster wider
More more get it down ya
Dance dance take me over
Glittering cloud
Oh, my head hurts
Es muss ja auch nicht immer alles eine abgrundtiefe Dichte haben, damit es gute Kunst ist – meiner Meinung nach. Bin gerade aber auch von folgendem überzeugt: Leichtigkeit ist eine Qualität, die durchaus erstrebenswert ist. Und die zu erreichen, das ist gar nicht so einfach, let me tell you.
@JUSTUS
Ich habe da kein Blog, warum auch. Müssen doch nicht überall Blogs hin, oder? Dadurch kommen die Dinge ja nicht immer nach vorne. Andererseits ausgerechnet heute beschlossen, ein Relaunch-Problem-Blog zu machen.
Ja ja, die Leichtigkeit des Seins… ;-) … muss man sich hart erarbeiten.