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	<title>Comments on: Subventioniert die Medien, meint Habermas. Aber ist das die Rettung?</title>
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		<title>By: Daddy87</title>
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		<dc:creator>Daddy87</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 23:34:31 +0000</pubDate>
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		<description>The later courts feared a potential explosion of litigation against the government by a nation of plaintiffs who could use a policy disagreement as the basis for a lawsuit. ,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>The later courts feared a potential explosion of litigation against the government by a nation of plaintiffs who could use a policy disagreement as the basis for a lawsuit. ,</p>
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		<title>By: schomsko</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13651</link>
		<dc:creator>schomsko</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 16:34:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin grundsätzlich gegen Subventionen von Unternehmen mit Gewinnabsichten. Außerdem frage ich mich, wieso ausgerechnet jetzt die Medien gerettet werden sollen. Wegen der Konzentrationen der letzten Jahrzehnte? 
Für Zeitungsinvestoren gilt in Zukunft wie für Blogs: &quot;Respekt ist eine Währung&quot;. Abgesehen davon steckt ein bisschen Wahrheit in jeder Lüge. 
Ey und wir haben ja noch die Öffentlich Rechtlichen. Um die sauber zu kriegen, müssten wir die Werbung und die Rundfunkräte abschaffen. Und dann schaffen wir die Werbung bei der Sueddeutschen ab und kaufen Volksaktion mit Zeilenrabat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin grundsätzlich gegen Subventionen von Unternehmen mit Gewinnabsichten. Außerdem frage ich mich, wieso ausgerechnet jetzt die Medien gerettet werden sollen. Wegen der Konzentrationen der letzten Jahrzehnte?<br />
Für Zeitungsinvestoren gilt in Zukunft wie für Blogs: &#8220;Respekt ist eine Währung&#8221;. Abgesehen davon steckt ein bisschen Wahrheit in jeder Lüge.<br />
Ey und wir haben ja noch die Öffentlich Rechtlichen. Um die sauber zu kriegen, müssten wir die Werbung und die Rundfunkräte abschaffen. Und dann schaffen wir die Werbung bei der Sueddeutschen ab und kaufen Volksaktion mit Zeilenrabat.</p>
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	<item>
		<title>By: Bernd</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13634</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 08:52:51 +0000</pubDate>
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		<description>Die vorherigen Kommentare haben das Fernsehen in die Diskussion mit einbezogen... gut.
-----------------------------------------------------
Mal Butter bei die Fische:

Die Krokodilstränen der ö.-rechtl. Sender und die Ausschöpfung aller Mittel zur Erlangung noch höherer Gebühren gehen mir inzwischen so auf den Zeiger, daß ich mich so langsam aber unglaublich sicher einem weiteren Medium verweigere (nach Radio nun eben TV). 

Seit den 90er Jahren wurden alle erfolgreichen Konzepte der privaten Anbieter gnadenlos kopiert und mit riesigen Etats ähnlich produziert. Und das waren alles aber keine hochgeistigen Formate. 
Höhepunkt des Schwachsinns war der Abkauf (der eigentlich freien es war ja ´ne &quot;Demo&quot;) Berichterstattungsrechte der Loveparade vom damaligen SFB und die Zahlung von 5 Mio. DM an die planetkom. Danach war mein Mitleid endgültig vorbei. Die kommerzielle Entwicklung hat mit Hr. Struwe auch einen Namen.

Die Situation der Zeitungen und ihrer Internetauftritte ist sicherlich schwierig, weil die Zeitungen einfach mit dem Tempo der Meldungen und der eigenen mediumeigenen Aktualität nicht Schritt halten können; inzwischen aber bei ihrer Hauptkompetenz, der regionalen Berichterstattung, dank Personalmangel eher schlecht aufgestellt sind. Der Rest ist (westdeutsches) Rufen im Walde und unverkappte Angst um Besitzstandswahrung.

Wenn man die deutschen Online-Angebote der Zeitungen mal wirklich anschaut ist man dort von Qualitäts-angeboten noch weit entfernt. Am meisten fällt der &quot;Schnulli&quot; bei SpON auf; was dort in vielen Rubriken geschrieben und bebildert wird, spottet jeder korrekter Recherche und dem dazu verschlagworteten Bildarchiv.

Und dafür sollte man vor nicht allzu langer Zeit mal Geld bezahlen ? Lachhaft.

Die Realitäten sind andere: die das Springer (als nicht politisch genehmes Unternehmen) im TV-Bereich bei den Herrschenden nicht gewollt wurde (ich möchte mal gar zu gerne wissen was bei dort seit Einführung des Kabel-TV 1984 dort im TV-Bereich an Geld versenkt wurde...). 

Qualitätsangebote im TV- Bereich haben einen Namen (BBC, Discovery Channel, History Channel), ab und an dürfen auch mal die alten ARD/ZDF-Kempen mal wieder ´ne Reportage drehen. Siehe heutiger 2.Teil der ARD-Reportage : Das Märchen vom gerechten Staat. Sonst werden die Formate zusammengestrichen. Fertisch.

-----------------------------------------------------

Zitat Süddeutsche Habermaas:

&quot;Natürlich erlauben die wilden Kommunikationsflüsse einer von Massenmedien beherrschten Öffentlichkeit nicht die Art von geregelten Diskussionen oder gar Beratungen, wie sie in Gerichten oder parlamentarischen Ausschüssen stattfinden.&quot; 

Dies ist eine Aussage fern jeder Realität von Gerichts- und Ausschutzsitzungen. Da ist bereits alles so demokratisch kaputtgeregelt... 

siehe die Einführung des modernen &quot;Tetzelschen Ablaßhandels&quot; im Strafrecht (um Verfahren gar nicht erst durchführen zu müssen) und den Einblick in Ausschußsitzungen des Deutschen Bundestages im bereits gesendeten Teil 1 der ARD-Reportage &quot;Das Märchen vom gerechten Staat&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die vorherigen Kommentare haben das Fernsehen in die Diskussion mit einbezogen&#8230; gut.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Mal Butter bei die Fische:</p>
<p>Die Krokodilstränen der ö.-rechtl. Sender und die Ausschöpfung aller Mittel zur Erlangung noch höherer Gebühren gehen mir inzwischen so auf den Zeiger, daß ich mich so langsam aber unglaublich sicher einem weiteren Medium verweigere (nach Radio nun eben TV). </p>
<p>Seit den 90er Jahren wurden alle erfolgreichen Konzepte der privaten Anbieter gnadenlos kopiert und mit riesigen Etats ähnlich produziert. Und das waren alles aber keine hochgeistigen Formate.<br />
Höhepunkt des Schwachsinns war der Abkauf (der eigentlich freien es war ja ´ne &#8220;Demo&#8221;) Berichterstattungsrechte der Loveparade vom damaligen SFB und die Zahlung von 5 Mio. DM an die planetkom. Danach war mein Mitleid endgültig vorbei. Die kommerzielle Entwicklung hat mit Hr. Struwe auch einen Namen.</p>
<p>Die Situation der Zeitungen und ihrer Internetauftritte ist sicherlich schwierig, weil die Zeitungen einfach mit dem Tempo der Meldungen und der eigenen mediumeigenen Aktualität nicht Schritt halten können; inzwischen aber bei ihrer Hauptkompetenz, der regionalen Berichterstattung, dank Personalmangel eher schlecht aufgestellt sind. Der Rest ist (westdeutsches) Rufen im Walde und unverkappte Angst um Besitzstandswahrung.</p>
<p>Wenn man die deutschen Online-Angebote der Zeitungen mal wirklich anschaut ist man dort von Qualitäts-angeboten noch weit entfernt. Am meisten fällt der &#8220;Schnulli&#8221; bei SpON auf; was dort in vielen Rubriken geschrieben und bebildert wird, spottet jeder korrekter Recherche und dem dazu verschlagworteten Bildarchiv.</p>
<p>Und dafür sollte man vor nicht allzu langer Zeit mal Geld bezahlen ? Lachhaft.</p>
<p>Die Realitäten sind andere: die das Springer (als nicht politisch genehmes Unternehmen) im TV-Bereich bei den Herrschenden nicht gewollt wurde (ich möchte mal gar zu gerne wissen was bei dort seit Einführung des Kabel-TV 1984 dort im TV-Bereich an Geld versenkt wurde&#8230;). </p>
<p>Qualitätsangebote im TV- Bereich haben einen Namen (BBC, Discovery Channel, History Channel), ab und an dürfen auch mal die alten ARD/ZDF-Kempen mal wieder ´ne Reportage drehen. Siehe heutiger 2.Teil der ARD-Reportage : Das Märchen vom gerechten Staat. Sonst werden die Formate zusammengestrichen. Fertisch.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Zitat Süddeutsche Habermaas:</p>
<p>&#8220;Natürlich erlauben die wilden Kommunikationsflüsse einer von Massenmedien beherrschten Öffentlichkeit nicht die Art von geregelten Diskussionen oder gar Beratungen, wie sie in Gerichten oder parlamentarischen Ausschüssen stattfinden.&#8221; </p>
<p>Dies ist eine Aussage fern jeder Realität von Gerichts- und Ausschutzsitzungen. Da ist bereits alles so demokratisch kaputtgeregelt&#8230; </p>
<p>siehe die Einführung des modernen &#8220;Tetzelschen Ablaßhandels&#8221; im Strafrecht (um Verfahren gar nicht erst durchführen zu müssen) und den Einblick in Ausschußsitzungen des Deutschen Bundestages im bereits gesendeten Teil 1 der ARD-Reportage &#8220;Das Märchen vom gerechten Staat&#8221;.</p>
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		<title>By: Heiko Wichmann</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13494</link>
		<dc:creator>Heiko Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 09:03:36 +0000</pubDate>
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		<description>Noch etwas zu dem Text von Habermas. 
Sein &quot;Strukturwandel der Öffentlichkeit&quot; von 1962 ist ein noch immer beachtliches geistesgeschichtliches Werk. Dem Text in der Süddeutschen liegt allerdings ein merkwürdiger Begriff von Öffentlichkeit zugrunde. Der Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gilt als Modell zur Herstellung kritischer Diskurs-Öffentlichkeit. Dass Hansi Hinterseer diesen Auftrag am Samstag abend zur besten Sendezeit erfüllt, würde vermutlich aber auch Habermas bezweifeln. Der Text beklagt den Verlust des wohligen &quot;Morgensegens&quot;, der mit dem Lesen der Tagszeitung am Frühstückstisch verbunden ist. An anderer Stelle werden gar die &quot;geregelten Diskussionen oder gar Beratungen, wie sie in Gerichten oder parlamentarischen Ausschüssen&quot; geführt werden, als Ideal diskursiver Öffentlichkeit angeführt.
Die Frage nach der Öffentlichkeit, dem Diskurs und dem politischen Raum ist zu wichtig, als dass sie mit dem Hinweis auf öffentlich-rechtliche Bildungsaufträge hinreichend beantwortet oder überhaupt nur angesprochen sein könnte. Ich finde, dass Rainald Goetz in seinem Blog kürzlich eine anregendere Beschreibung der Affektionen und Bedeutungen gegeben hat, die mit den Diskursen der Tagszeitungen verbunden sind (http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/?p=155). Und auch das Editorial der letzten Spex über Gleichzeitigkeit und Virtualisierung des medialen Raums stellt eine weiterreichende Überlegung zu dem Thema dar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch etwas zu dem Text von Habermas.<br />
Sein &#8220;Strukturwandel der Öffentlichkeit&#8221; von 1962 ist ein noch immer beachtliches geistesgeschichtliches Werk. Dem Text in der Süddeutschen liegt allerdings ein merkwürdiger Begriff von Öffentlichkeit zugrunde. Der Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gilt als Modell zur Herstellung kritischer Diskurs-Öffentlichkeit. Dass Hansi Hinterseer diesen Auftrag am Samstag abend zur besten Sendezeit erfüllt, würde vermutlich aber auch Habermas bezweifeln. Der Text beklagt den Verlust des wohligen &#8220;Morgensegens&#8221;, der mit dem Lesen der Tagszeitung am Frühstückstisch verbunden ist. An anderer Stelle werden gar die &#8220;geregelten Diskussionen oder gar Beratungen, wie sie in Gerichten oder parlamentarischen Ausschüssen&#8221; geführt werden, als Ideal diskursiver Öffentlichkeit angeführt.<br />
Die Frage nach der Öffentlichkeit, dem Diskurs und dem politischen Raum ist zu wichtig, als dass sie mit dem Hinweis auf öffentlich-rechtliche Bildungsaufträge hinreichend beantwortet oder überhaupt nur angesprochen sein könnte. Ich finde, dass Rainald Goetz in seinem Blog kürzlich eine anregendere Beschreibung der Affektionen und Bedeutungen gegeben hat, die mit den Diskursen der Tagszeitungen verbunden sind (<a href="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/?p=155" rel="nofollow">http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/?p=155</a>). Und auch das Editorial der letzten Spex über Gleichzeitigkeit und Virtualisierung des medialen Raums stellt eine weiterreichende Überlegung zu dem Thema dar.</p>
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	<item>
		<title>By: mediumflow</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13478</link>
		<dc:creator>mediumflow</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 05:39:36 +0000</pubDate>
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		<description>Nachgefragt:

Ist Boulevardisierung wirklich erst *neuerdings* eine vorherrschende Tendenz?

Oder war sie es nicht schon viel länger?


Vorschlag: *Neuerdings* wird eher von Seiten der Zeitungsverlage auch ziemlich gerne und dankbar (fast eilfertig?) darauf reagiert. 

Reasons? You name them... ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachgefragt:</p>
<p>Ist Boulevardisierung wirklich erst *neuerdings* eine vorherrschende Tendenz?</p>
<p>Oder war sie es nicht schon viel länger?</p>
<p>Vorschlag: *Neuerdings* wird eher von Seiten der Zeitungsverlage auch ziemlich gerne und dankbar (fast eilfertig?) darauf reagiert. </p>
<p>Reasons? You name them&#8230; ;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Peter</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13450</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2007 11:18:49 +0000</pubDate>
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		<description>Wer bestimmt eigentlich, was Qualitätsjournalismus ist? Die SZ, das Feuilleton, Herr Habermas? Bestimmt das nicht jeder Leser für sich selbst – auch, wenn das Ergebnis anderen nicht passt? Es gibt einfach Menschen, in deren Leben eine Debatte um Hundekacke auf dem Bürgersteig wichtiger ist als die Zukunft des Irak. Muss jeder selbst wissen.
Mein Eindruck ist nicht, dass die Boulevardisierung derzeit das eigentliche Problem ist, sondern die redaktionelle Qualität. Weniger Anzeigen gleich kleinere Redaktionen gleich weniger Recherche, weniger Meinungsvielfalt und mehr Einflussmöglichkeiten für PR, Marketing und Politik. Gibt aber auch Gegentrends: Das Internet gewährt mehr Transparenz im Medienmarkt, siehe Bild-Blog (übrigens sinkt die Bild-Auflage seit Jahren). Die Leser können immer besser selbst entscheiden, was sie für Qualitätsjournalismus halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bestimmt eigentlich, was Qualitätsjournalismus ist? Die SZ, das Feuilleton, Herr Habermas? Bestimmt das nicht jeder Leser für sich selbst – auch, wenn das Ergebnis anderen nicht passt? Es gibt einfach Menschen, in deren Leben eine Debatte um Hundekacke auf dem Bürgersteig wichtiger ist als die Zukunft des Irak. Muss jeder selbst wissen.<br />
Mein Eindruck ist nicht, dass die Boulevardisierung derzeit das eigentliche Problem ist, sondern die redaktionelle Qualität. Weniger Anzeigen gleich kleinere Redaktionen gleich weniger Recherche, weniger Meinungsvielfalt und mehr Einflussmöglichkeiten für PR, Marketing und Politik. Gibt aber auch Gegentrends: Das Internet gewährt mehr Transparenz im Medienmarkt, siehe Bild-Blog (übrigens sinkt die Bild-Auflage seit Jahren). Die Leser können immer besser selbst entscheiden, was sie für Qualitätsjournalismus halten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: RJ</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13449</link>
		<dc:creator>RJ</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2007 10:38:51 +0000</pubDate>
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		<description>Klar gibt es Qualität aller Orten. Das Internet ist ideal dafür, auch wenn man ein bisschen suchen muss. Nur sieht Habermas darin auch ein Problem. Ich habe einmal in meinem Archiv[1] gestöbert. Habermas sieht einen Strukturwandel der Öffentlichkeit, die durch eine Entformalisierung und Entdifferenzierung gekennzeichnet sei, wobei das Internet auch eine Rolle spiele. Das führe dazu, dass es kein gemeinsames Nachdenken mehr gibt, sondern jeder über etwas anderes nachdenke.

[1] http://www.pickings.de/tiki-view_blog_post.php?blogId=11&amp;postId=933</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar gibt es Qualität aller Orten. Das Internet ist ideal dafür, auch wenn man ein bisschen suchen muss. Nur sieht Habermas darin auch ein Problem. Ich habe einmal in meinem Archiv[1] gestöbert. Habermas sieht einen Strukturwandel der Öffentlichkeit, die durch eine Entformalisierung und Entdifferenzierung gekennzeichnet sei, wobei das Internet auch eine Rolle spiele. Das führe dazu, dass es kein gemeinsames Nachdenken mehr gibt, sondern jeder über etwas anderes nachdenke.</p>
<p>[1] <a href="http://www.pickings.de/tiki-view_blog_post.php?blogId=11&amp;postId=933" rel="nofollow">http://www.pickings.de/tiki-view_blog_post.php?blogId=11&amp;postId=933</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: mrs. bunz</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13442</link>
		<dc:creator>mrs. bunz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2007 07:46:02 +0000</pubDate>
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		<description>Naja. Sehe ich ja eigentlich auch so. 1. Ist Boulevardisierung die vorherrschende Tendenz. 2. Gibt es Sophistication und Diversifizierung aller Orten. 3. Kann es aber durchaus sein, dass die seriösen Tageszeitungen vielleicht nicht mehr der Ort sind, an dem Sophistication noch stattfindet. Jedenfalls nicht in der alten Form. 

Insgesamt muss das kein schlechtes Zeichen sein. Ich glaube ja, dass man als Tageszeitung einfach ein Stück weit standhaft bleiben sollte und zugleich eine neue Form der Sophistication erfinden muss. Nur: Was könnte das sein. Tja. Darüber denke ich dann mal beim Joggen nach. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja. Sehe ich ja eigentlich auch so. 1. Ist Boulevardisierung die vorherrschende Tendenz. 2. Gibt es Sophistication und Diversifizierung aller Orten. 3. Kann es aber durchaus sein, dass die seriösen Tageszeitungen vielleicht nicht mehr der Ort sind, an dem Sophistication noch stattfindet. Jedenfalls nicht in der alten Form. </p>
<p>Insgesamt muss das kein schlechtes Zeichen sein. Ich glaube ja, dass man als Tageszeitung einfach ein Stück weit standhaft bleiben sollte und zugleich eine neue Form der Sophistication erfinden muss. Nur: Was könnte das sein. Tja. Darüber denke ich dann mal beim Joggen nach.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Heiko Wichmann</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13438</link>
		<dc:creator>Heiko Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2007 07:20:41 +0000</pubDate>
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		<description>Boulevardisierung trifft eine offensichtlich vorherrschende Tendenz. Qualitätsjournalismus dagegen ins Feld zu führen hört sich verdächtig larmoyant, pauschalisierend kulturpessimistisch an. Ein bisschen wie vorauseilende Selbstverteidigung, a là: Die Leser wollen es ja nicht anders. Meiner Erfahrung nach gibt es für Sophistication, Diversifizierung und schlauer, klüger und kritischer werdende Rezipienten ebenso viele Indizien wie für Porno-fixierte, leichtgläubige oder mit Aufmerksamkeitsdefizit geschlagene Massen. Manche Tendenzen sind vielleicht nur schwieriger wahrzunehmen, zu messen oder zu verargumentieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Boulevardisierung trifft eine offensichtlich vorherrschende Tendenz. Qualitätsjournalismus dagegen ins Feld zu führen hört sich verdächtig larmoyant, pauschalisierend kulturpessimistisch an. Ein bisschen wie vorauseilende Selbstverteidigung, a là: Die Leser wollen es ja nicht anders. Meiner Erfahrung nach gibt es für Sophistication, Diversifizierung und schlauer, klüger und kritischer werdende Rezipienten ebenso viele Indizien wie für Porno-fixierte, leichtgläubige oder mit Aufmerksamkeitsdefizit geschlagene Massen. Manche Tendenzen sind vielleicht nur schwieriger wahrzunehmen, zu messen oder zu verargumentieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Motorkurier</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/05/subventioniert-die-medien-meint-habermas-heute/comment-page-1/#comment-13431</link>
		<dc:creator>Motorkurier</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2007 00:26:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das Beispiel der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zeigt doch, dass diese trotz GEZ-Zwangsabgabe sich an den Privaten und dem Boulevard orientieren und darin leider auch verlieren. Dennoch eine GEZ für Zeitungen könnte einer uneingeschränkten Kapitulation vor dem Kapital der Dumpfen und der daraus resultiernden Verflachung immerhin ein wenig entgegen wirken, denn &quot;nur journalistische Qualität setzt sich am Ende doch nicht durch&quot;, wie Thomas Friemel exemplarisch zum Ende der Zeitschrift Player konstatierte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Beispiel der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zeigt doch, dass diese trotz GEZ-Zwangsabgabe sich an den Privaten und dem Boulevard orientieren und darin leider auch verlieren. Dennoch eine GEZ für Zeitungen könnte einer uneingeschränkten Kapitulation vor dem Kapital der Dumpfen und der daraus resultiernden Verflachung immerhin ein wenig entgegen wirken, denn &#8220;nur journalistische Qualität setzt sich am Ende doch nicht durch&#8221;, wie Thomas Friemel exemplarisch zum Ende der Zeitschrift Player konstatierte.</p>
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