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	<title>Comments on: Terrorismus, Krieg &amp; Social Networks</title>
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		<item>
		<title>By: Ongaku</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-26434</link>
		<dc:creator>Ongaku</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 00:46:19 +0000</pubDate>
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		<description>das interview von lorenzo war ganz flott inkl. loki dabei - die sache mit dem krieg usw und der ganzen &quot;scheisse&quot;(sic) ist schmidts schutzmechanismus, panzer (in wahrheit ist er nämlich ständig vor stress in ohnmacht gefallen, so anschaulich eine flotte journalistenrunde weiland bei maischberger inkl des vergleichs medien damals und heute, jeder politiker hat heute einen verinnerlichten presseoffizier in sich im vergleich zu damals, nicht seit dem internet, sondern seit dem satellit, das internet hatte so einen effekt überhaupt nicht, gar nicht vergleichbar, so die, die´s wissen müssen, weil sie den vergleich kennen --- unisono scholl-latour, lindlau und co, dass sie krisenmanagement heute keinem deutschen politiker zutrauen würden, niemand von denen habe format im vergleich zu denen von damals)

die krone des interviews ist aber, dass schmidt sehr offen formuliert und die gefangenschaft schleyers unausgesprochen mit guantanamo vergleicht (terrorismus-staatsterrorismus) - ebenso betont er die rolle der nazis nach 45, die eben besonders auch im justizapparat einfach wieder aufgenommen wurden, das ganze gesocks inkl ämter besetzte bis bonn (was u a zur raf überhaupt mit führte - die versockste politik nach 45, von schmidt klar kritisiert) - weiter schmidts betonung, dass er die atomminen verhinderte in den 60ern, die die amerikaner so sehr wollten... eine nukleare mauer, von der keiner mehr redet, weil sie nicht gebaut wurde 

wem hat die raf eigentlich nicht geschadet (übrigens ein social network)

netzwerke nannte man früher übrigens konspirative verbindungen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das interview von lorenzo war ganz flott inkl. loki dabei &#8211; die sache mit dem krieg usw und der ganzen &#8220;scheisse&#8221;(sic) ist schmidts schutzmechanismus, panzer (in wahrheit ist er nämlich ständig vor stress in ohnmacht gefallen, so anschaulich eine flotte journalistenrunde weiland bei maischberger inkl des vergleichs medien damals und heute, jeder politiker hat heute einen verinnerlichten presseoffizier in sich im vergleich zu damals, nicht seit dem internet, sondern seit dem satellit, das internet hatte so einen effekt überhaupt nicht, gar nicht vergleichbar, so die, die´s wissen müssen, weil sie den vergleich kennen &#8212; unisono scholl-latour, lindlau und co, dass sie krisenmanagement heute keinem deutschen politiker zutrauen würden, niemand von denen habe format im vergleich zu denen von damals)</p>
<p>die krone des interviews ist aber, dass schmidt sehr offen formuliert und die gefangenschaft schleyers unausgesprochen mit guantanamo vergleicht (terrorismus-staatsterrorismus) &#8211; ebenso betont er die rolle der nazis nach 45, die eben besonders auch im justizapparat einfach wieder aufgenommen wurden, das ganze gesocks inkl ämter besetzte bis bonn (was u a zur raf überhaupt mit führte &#8211; die versockste politik nach 45, von schmidt klar kritisiert) &#8211; weiter schmidts betonung, dass er die atomminen verhinderte in den 60ern, die die amerikaner so sehr wollten&#8230; eine nukleare mauer, von der keiner mehr redet, weil sie nicht gebaut wurde </p>
<p>wem hat die raf eigentlich nicht geschadet (übrigens ein social network)</p>
<p>netzwerke nannte man früher übrigens konspirative verbindungen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>By: horst ruin</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-26159</link>
		<dc:creator>horst ruin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 07:56:23 +0000</pubDate>
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		<description>was für eine billige rhetorik, des kanzlers, der-weil er ja ein kriegskind ist- menschen killen wollte und die &quot;democrazy&quot; mit notstandsgesetzen etwas &quot;erweitern&quot; wollte.

traurig, das seine &quot;offenheit&quot; ihm heute als pluspunkt ausgelegt wird, von menschen die glauben progressiv?? zu sein.


es zieht sich ein faden vom kriegsende zum 11. september, den herr schmidt bewußt mit-geflochten hat..

kotz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was für eine billige rhetorik, des kanzlers, der-weil er ja ein kriegskind ist- menschen killen wollte und die &#8220;democrazy&#8221; mit notstandsgesetzen etwas &#8220;erweitern&#8221; wollte.</p>
<p>traurig, das seine &#8220;offenheit&#8221; ihm heute als pluspunkt ausgelegt wird, von menschen die glauben progressiv?? zu sein.</p>
<p>es zieht sich ein faden vom kriegsende zum 11. september, den herr schmidt bewußt mit-geflochten hat..</p>
<p>kotz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: mediumflow</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-25975</link>
		<dc:creator>mediumflow</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 16:23:06 +0000</pubDate>
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		<description>Eben aus Tunesien zurückgekehrt, kleine Anmerkung zur Frage der von Dir angesprochenen Ausbreitung der Darstellungsspannung:

Die Polarität aus Öffentlich / Nicht-öffentlich (Sennettscher Prägung) wäre meines Erachtens zu widerrufen und anders, den Gegebenheiten angemessener zu denken.


Mein Vorschlag besteht darin, eher von stark oder gering medial übertragenden Räumen und Situationen zu sprechen (physisch und zeichenhaft), von einerseits &quot;Medialen Personae&quot;, Masken des Übertragens, deren wir alle ja einen gazen Schwarm von ausprägen - und andererseits von seltenen, aber höchst bedeutsamen Durchbrüchen und Liquidierungen (als gleichermaßen Auflösungen und Verflüssigungen) einer gegenwärtigen Persona.


&lt;a href=&quot;mediumflow.de/tektonik/preprint&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier (Preprint!)&lt;/a&gt; etwas ausführlicher zum gesamten Verhältnis zwischen &quot;Intimität und Medialität&quot;;

und &lt;a href=&quot;http://www.mediumflow.de/wp-content/uploads/2007/08/Holger Schulze - Intimitaet und Medialitaet - 05 - Tektonik der Medien.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier [PDF]&lt;/a&gt; besonders zur &quot;Tektonik der Medien&quot;, den Spannungsgebilden und Bauformen des Übertragens - vor Ort, über die Zeit und durch die Geschichte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eben aus Tunesien zurückgekehrt, kleine Anmerkung zur Frage der von Dir angesprochenen Ausbreitung der Darstellungsspannung:</p>
<p>Die Polarität aus Öffentlich / Nicht-öffentlich (Sennettscher Prägung) wäre meines Erachtens zu widerrufen und anders, den Gegebenheiten angemessener zu denken.</p>
<p>Mein Vorschlag besteht darin, eher von stark oder gering medial übertragenden Räumen und Situationen zu sprechen (physisch und zeichenhaft), von einerseits &#8220;Medialen Personae&#8221;, Masken des Übertragens, deren wir alle ja einen gazen Schwarm von ausprägen &#8211; und andererseits von seltenen, aber höchst bedeutsamen Durchbrüchen und Liquidierungen (als gleichermaßen Auflösungen und Verflüssigungen) einer gegenwärtigen Persona.</p>
<p><a href="mediumflow.de/tektonik/preprint" rel="nofollow">Hier (Preprint!)</a> etwas ausführlicher zum gesamten Verhältnis zwischen &#8220;Intimität und Medialität&#8221;;</p>
<p>und <a href="http://www.mediumflow.de/wp-content/uploads/2007/08/Holger Schulze - Intimitaet und Medialitaet - 05 - Tektonik der Medien.pdf" rel="nofollow">hier [PDF]</a> besonders zur &#8220;Tektonik der Medien&#8221;, den Spannungsgebilden und Bauformen des Übertragens &#8211; vor Ort, über die Zeit und durch die Geschichte.</p>
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	<item>
		<title>By: Aki Arik</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-25458</link>
		<dc:creator>Aki Arik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 20:32:01 +0000</pubDate>
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		<description>Another Bow

Ich wage jetzt auch mal einen Bogen zu spannen von hier nach dort(mercedes-bunz...neoliberalismus.pdf). Wenn tatsächlich, wie du schreibst (und ich denke auch, dass es stimmt), heute &quot;jeder in unserer Gesellschaft ein Produkt&quot; ist. Sein eigenes Produkt. Wenn wir alle uns nun auch noch selbst vermarkten. Wenn dadurch der &quot;Wettbewerb aller gegen alle&quot; derzeit auch jenseits physischer Grenzen intensiver wird. Wenn wir darauf achten, wie wir nach außen wirken, unser &quot;Bild kontrollieren, das die Anderen von einem haben&quot;, unser &quot;Selbst auf myspace&quot; gestalten. Dann vollbringen wir hier alle eine Optimierungs-Leistung. Durchaus im Wettbewerb gegeneinander. Denn die Aufmerksamkeit geht nun mal in dieser Ökonomie dorthin, wo eine gute Leistung erbracht wird.
Interessant ist jedoch, dass dies gerade von jenen vollzogen, mit vorangetrieben wird, die an anderer Stelle die Leistungsgesellschaft in Frage stellen. 
Ich will dies (den argumentativen Widerspruch) jetzt nicht kritisieren - Aber es fällt mir eben auf.  Was mich treibt ist etwas ganz anderes.
Da bringt jemand durch sein Tun Dinge in die Realität, die er intellektuell hinterfragt. Macht etwas, das er an anderer Stelle durchaus kritikwürdig findet. Wir alle verhalten uns so. Ist es dann also folgendermaßen: alles, was man macht, auch die fundamentalste Kritik, ist nur  Bestandteil des einen unentrinnbaren Spiels? Kein schöner Gedanke.
Oder mal andersrum. Jetzt nehme ich mal die Handlung als gegeben. Als authentisch  und somit gewollt an.  Woher dann eine Meinung, die hierzu im Widerspruch steht? Die nicht  unmittelbar aus dem Arbeiten und Leben heraus kommt, sondern von woanders her. 
Das bringt mich zu dem Gefühl, dass es nicht unsere eigenen, meine eigenen Gedanken, sind, die wir denken. Unsere Themen, unsere Gedanken, Meinungen auch, bewegen sich scheinbar innerhalb eines Freiraums, welcher unserem Denken vom Zeitgeist (oder wie immer man das nennen will)  eingeräumt, zugewiesen wurde. Ich meine, denke, also nicht das, was ich  (wer bin ich?) will, sondern das, was der Zeitgeist  will, dass ich es denke. 
Dann gäbe es auch keinen Ansprechpartner mehr für eine Vorhaltung dass „die Selbstdarstellung (zu) notorisch wird, unreflektiert und selbstverliebt.“ Und wenn wir „alle wie Discokugeln“ (@ Ann: schöner Vergleich) uns nur noch um uns selbst drehen - es gäbe kein Gegenüber für Mitleid mehr. 
O.k. das ist insoweit eigentlich keine ganz neue Erscheinung. Auch wenn es früher noch keinen Unterschied zwischen Ich und Rolle gab, haben die Menschen wahrscheinlich schon immer mehr in ihrer Zeit anstatt in sich selbst gelebt. Nur fällt es heute einem „postmodernen“ Menschen auf, dass dies so ist. Denn dieser will, Ich will, Selbst sein und kein Platzhalter in einem Spiel. 

Ich will ich selbst sein, unabhängig, von jeder Zeit, zeitlos. 
Oder zumindest will der Zeitgeist, dass ich dies will. 
Behaupte ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Another Bow</p>
<p>Ich wage jetzt auch mal einen Bogen zu spannen von hier nach dort(mercedes-bunz&#8230;neoliberalismus.pdf). Wenn tatsächlich, wie du schreibst (und ich denke auch, dass es stimmt), heute &#8220;jeder in unserer Gesellschaft ein Produkt&#8221; ist. Sein eigenes Produkt. Wenn wir alle uns nun auch noch selbst vermarkten. Wenn dadurch der &#8220;Wettbewerb aller gegen alle&#8221; derzeit auch jenseits physischer Grenzen intensiver wird. Wenn wir darauf achten, wie wir nach außen wirken, unser &#8220;Bild kontrollieren, das die Anderen von einem haben&#8221;, unser &#8220;Selbst auf myspace&#8221; gestalten. Dann vollbringen wir hier alle eine Optimierungs-Leistung. Durchaus im Wettbewerb gegeneinander. Denn die Aufmerksamkeit geht nun mal in dieser Ökonomie dorthin, wo eine gute Leistung erbracht wird.<br />
Interessant ist jedoch, dass dies gerade von jenen vollzogen, mit vorangetrieben wird, die an anderer Stelle die Leistungsgesellschaft in Frage stellen.<br />
Ich will dies (den argumentativen Widerspruch) jetzt nicht kritisieren &#8211; Aber es fällt mir eben auf.  Was mich treibt ist etwas ganz anderes.<br />
Da bringt jemand durch sein Tun Dinge in die Realität, die er intellektuell hinterfragt. Macht etwas, das er an anderer Stelle durchaus kritikwürdig findet. Wir alle verhalten uns so. Ist es dann also folgendermaßen: alles, was man macht, auch die fundamentalste Kritik, ist nur  Bestandteil des einen unentrinnbaren Spiels? Kein schöner Gedanke.<br />
Oder mal andersrum. Jetzt nehme ich mal die Handlung als gegeben. Als authentisch  und somit gewollt an.  Woher dann eine Meinung, die hierzu im Widerspruch steht? Die nicht  unmittelbar aus dem Arbeiten und Leben heraus kommt, sondern von woanders her.<br />
Das bringt mich zu dem Gefühl, dass es nicht unsere eigenen, meine eigenen Gedanken, sind, die wir denken. Unsere Themen, unsere Gedanken, Meinungen auch, bewegen sich scheinbar innerhalb eines Freiraums, welcher unserem Denken vom Zeitgeist (oder wie immer man das nennen will)  eingeräumt, zugewiesen wurde. Ich meine, denke, also nicht das, was ich  (wer bin ich?) will, sondern das, was der Zeitgeist  will, dass ich es denke.<br />
Dann gäbe es auch keinen Ansprechpartner mehr für eine Vorhaltung dass „die Selbstdarstellung (zu) notorisch wird, unreflektiert und selbstverliebt.“ Und wenn wir „alle wie Discokugeln“ (@ Ann: schöner Vergleich) uns nur noch um uns selbst drehen &#8211; es gäbe kein Gegenüber für Mitleid mehr.<br />
O.k. das ist insoweit eigentlich keine ganz neue Erscheinung. Auch wenn es früher noch keinen Unterschied zwischen Ich und Rolle gab, haben die Menschen wahrscheinlich schon immer mehr in ihrer Zeit anstatt in sich selbst gelebt. Nur fällt es heute einem „postmodernen“ Menschen auf, dass dies so ist. Denn dieser will, Ich will, Selbst sein und kein Platzhalter in einem Spiel. </p>
<p>Ich will ich selbst sein, unabhängig, von jeder Zeit, zeitlos.<br />
Oder zumindest will der Zeitgeist, dass ich dies will.<br />
Behaupte ich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: logrolling</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-25413</link>
		<dc:creator>logrolling</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 00:07:12 +0000</pubDate>
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		<description>ist schon klar, als brave holtzbrinck-soldatin muß frau die produkte der zeit (verlagsgruppe georg von holtzbrinck) ordentlich loben. dafür wird frau bunz sicher mit mehr verantwortung und neuem führungsoffizier belohnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ist schon klar, als brave holtzbrinck-soldatin muß frau die produkte der zeit (verlagsgruppe georg von holtzbrinck) ordentlich loben. dafür wird frau bunz sicher mit mehr verantwortung und neuem führungsoffizier belohnt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Johannes</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-25270</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 16:21:26 +0000</pubDate>
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		<description>@Ute: gern geschehen. :-) Es ist aus Georg Kreislers Eine-Frau-Musical „&lt;i&gt;Heute Abend: Lola Blau&lt;/i&gt;“... Wenn Du es einmal im Theaterspielplan entdeckst, unbedingt anschauen! ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ute: gern geschehen. :-) Es ist aus Georg Kreislers Eine-Frau-Musical „<i>Heute Abend: Lola Blau</i>“&#8230; Wenn Du es einmal im Theaterspielplan entdeckst, unbedingt anschauen! ;)</p>
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	<item>
		<title>By: Ute</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-25241</link>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 07:56:38 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Denn tralala, so ist das Leben!
Erst geht man auf den Leim, dann bleibt man kleben.&quot;

Wie wahr - sehr schön, danke für das Gedicht, Johannes!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Denn tralala, so ist das Leben!<br />
Erst geht man auf den Leim, dann bleibt man kleben.&#8221;</p>
<p>Wie wahr &#8211; sehr schön, danke für das Gedicht, Johannes!!!</p>
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	<item>
		<title>By: Ute</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-25240</link>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 07:54:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Ann: Wenn ich mir die Blogs so ansehe, da ist was dran! Auf der anderen Seite, finde ich es auch ganz interessant, wie andere Menschen Dinge sehen und beurteilen - vor allem, wenn sie es intelligent und witzig tun. 

War jetzt wieder mal in der Sargnagelschmiede und amüsiere mich jedes mal köstlich über die Einträge. Man muss sich eben die paar Perlen herauspicken :-)

@ fdk: Selbstdarstellung. Ja, hat es schon zu allen Zeiten gegeben. Van Gogh fertigte über 35 Selbstportraits von sich an. Mal abgesehen, von den ganzen Herrscherportraits etc. Früher konnten es  sich eben nur wenige, reiche Menschen leisten, Selbstdarstellung zu betreiben. Heute kann es jeder - die Gründe, warum Menschen das tun sind sicherlich ganz unterschiedlich und positiver, wie negativer Natur.

Problematisch wird es aus meiner Sicht, wenn die Selbstdarstellung notorisch wird, unreflektiert und selbstverliebt. Ferner las ich am Wochenende im Zusammenhang mit dem Maler Francis Bacon etwas über Geltungssucht. Das machte mich stutzig. Wenn es so ist, dann sehe auch ich die Selbstdarstellung und die produzierte Öffentlichkeit von Privatmenschen eher negativ.

Zu Harald Schmidt, ja, der hat ein schönes Image aufgebaut, aber letztens in einem Interview einen Offenbarungseid geleistet. So ist das, wenn man von seinem in eingener Handarbeit geklöppelten Intellektuellen-Image irgendwann selbst die Schnauze voll hat, dann hilft nur der radikale Bruch in Form von &quot;Traumschiff-Auftritten&quot; ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ann: Wenn ich mir die Blogs so ansehe, da ist was dran! Auf der anderen Seite, finde ich es auch ganz interessant, wie andere Menschen Dinge sehen und beurteilen &#8211; vor allem, wenn sie es intelligent und witzig tun. </p>
<p>War jetzt wieder mal in der Sargnagelschmiede und amüsiere mich jedes mal köstlich über die Einträge. Man muss sich eben die paar Perlen herauspicken :-)</p>
<p>@ fdk: Selbstdarstellung. Ja, hat es schon zu allen Zeiten gegeben. Van Gogh fertigte über 35 Selbstportraits von sich an. Mal abgesehen, von den ganzen Herrscherportraits etc. Früher konnten es  sich eben nur wenige, reiche Menschen leisten, Selbstdarstellung zu betreiben. Heute kann es jeder &#8211; die Gründe, warum Menschen das tun sind sicherlich ganz unterschiedlich und positiver, wie negativer Natur.</p>
<p>Problematisch wird es aus meiner Sicht, wenn die Selbstdarstellung notorisch wird, unreflektiert und selbstverliebt. Ferner las ich am Wochenende im Zusammenhang mit dem Maler Francis Bacon etwas über Geltungssucht. Das machte mich stutzig. Wenn es so ist, dann sehe auch ich die Selbstdarstellung und die produzierte Öffentlichkeit von Privatmenschen eher negativ.</p>
<p>Zu Harald Schmidt, ja, der hat ein schönes Image aufgebaut, aber letztens in einem Interview einen Offenbarungseid geleistet. So ist das, wenn man von seinem in eingener Handarbeit geklöppelten Intellektuellen-Image irgendwann selbst die Schnauze voll hat, dann hilft nur der radikale Bruch in Form von &#8220;Traumschiff-Auftritten&#8221; &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Johannes</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-25210</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 18:39:30 +0000</pubDate>
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		<description>Die Stichworte &quot;PR-Agentur im Kopf&quot; und &quot;Man kann alles machen. Aber man muss es gut inszenieren. Selbst die Spontanität&quot; finde ich für die Netzöffentlichkeit, in der ich mich mitbewege, mitunter bezeichnend, obgleich mehr als realistisch. 

Bedeutet es doch letztlich, dass wir uns im Netz als öffentliche Personen noch so authentisch geben mögen, eine gewisse, &quot;ständige Selbstzensur&quot; unserer wie auch immer gearteten Meinung geradezu antizipierend, schwingt dabei doch auch immer ein Selbstschutz im Panoptikum mit. Oder sollte vorsichtshalber mitschwingen, was ja schon alleine dergestalt offensichtlich wird, als dass die wenigsten hier mittels ihres Namens augenscheinlich Identität preiszugeben bereit sind. 

Diese These teile ich zumindest. Es ist wohl auch ein Ideal zu glauben, dass uns das Web2.0 eine Gegenöffentlichkeit beschert hat, in der es keine gedanklichen Tabus gibt. Jenseits der Netiquette im Web, die stellenweise zwar nicht immer gewahrt wird, aber für mich alleine schon eine Frage der Freundlichkeit darstellt. Bloggend die &quot;PR-Agentur im Kopf&quot; also, kommt mir da nicht unwillkürlich Georg Kreislers &lt;i&gt;Zu leise für mich&lt;/i&gt; in den Sinn:

&lt;blockquote&gt;&quot;Was man allen alles sagen könnte,
wenn man sagen könnte, was man sagen könnte,
wenn man einfach jeden überreden könnte,
seine Fäden nicht zu straff zu ziehen.

Ich hör die Leute unten denken, seh sie schwanken,
und ihre Tränen fallen meinen Vis-a-vis.
Ich möchte gern einmal mit dem und jenem zanken,
doch sie danken und verschwinden mit der eignen Melodie.

Denn tralala, so ist das Leben!
Erst geht man auf den Leim, dann bleibt man kleben.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Der letzte Satz (der Song geht noch ein paar Strophen weiter) passt, wie ich finde, zu der permanent mitschwingenden Befürchtnis, dass man google sei dank, schnell anhand seiner eigenen Wörter im Netz zu entlarven ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stichworte &#8220;PR-Agentur im Kopf&#8221; und &#8220;Man kann alles machen. Aber man muss es gut inszenieren. Selbst die Spontanität&#8221; finde ich für die Netzöffentlichkeit, in der ich mich mitbewege, mitunter bezeichnend, obgleich mehr als realistisch. </p>
<p>Bedeutet es doch letztlich, dass wir uns im Netz als öffentliche Personen noch so authentisch geben mögen, eine gewisse, &#8220;ständige Selbstzensur&#8221; unserer wie auch immer gearteten Meinung geradezu antizipierend, schwingt dabei doch auch immer ein Selbstschutz im Panoptikum mit. Oder sollte vorsichtshalber mitschwingen, was ja schon alleine dergestalt offensichtlich wird, als dass die wenigsten hier mittels ihres Namens augenscheinlich Identität preiszugeben bereit sind. </p>
<p>Diese These teile ich zumindest. Es ist wohl auch ein Ideal zu glauben, dass uns das Web2.0 eine Gegenöffentlichkeit beschert hat, in der es keine gedanklichen Tabus gibt. Jenseits der Netiquette im Web, die stellenweise zwar nicht immer gewahrt wird, aber für mich alleine schon eine Frage der Freundlichkeit darstellt. Bloggend die &#8220;PR-Agentur im Kopf&#8221; also, kommt mir da nicht unwillkürlich Georg Kreislers <i>Zu leise für mich</i> in den Sinn:</p>
<blockquote><p>&#8220;Was man allen alles sagen könnte,<br />
wenn man sagen könnte, was man sagen könnte,<br />
wenn man einfach jeden überreden könnte,<br />
seine Fäden nicht zu straff zu ziehen.</p>
<p>Ich hör die Leute unten denken, seh sie schwanken,<br />
und ihre Tränen fallen meinen Vis-a-vis.<br />
Ich möchte gern einmal mit dem und jenem zanken,<br />
doch sie danken und verschwinden mit der eignen Melodie.</p>
<p>Denn tralala, so ist das Leben!<br />
Erst geht man auf den Leim, dann bleibt man kleben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der letzte Satz (der Song geht noch ein paar Strophen weiter) passt, wie ich finde, zu der permanent mitschwingenden Befürchtnis, dass man google sei dank, schnell anhand seiner eigenen Wörter im Netz zu entlarven ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Rayk</title>
		<link>http://www.mercedes-bunz.de/2007/09/terrorismus-krieg-social-networks/comment-page-1/#comment-25189</link>
		<dc:creator>Rayk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 10:01:17 +0000</pubDate>
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		<description>@fpk: Ich finde, dass Du mit Deiner Auflistung schon recht hast, aber (in diesem Fall sind die Worte vor dem &quot;aber&quot; nicht gelogen) meiner Meinung nach sind die Auswirkungen der neuen, &quot;ausgefeilteren&quot; Selbstvermarktung nicht vielen transparent. Natürlich kann ich mich als Kid mit dem eigenen Karaoke-Video positionieren, vielleicht sogar cool werden, mein Netz darüber aufbaun. Aber das Web vergisst nicht und spätestens bei der ersten ernsthafte n Bewerbung ist das Video wieder da. Muss nicht schlimm sein, kann es aber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@fpk: Ich finde, dass Du mit Deiner Auflistung schon recht hast, aber (in diesem Fall sind die Worte vor dem &#8220;aber&#8221; nicht gelogen) meiner Meinung nach sind die Auswirkungen der neuen, &#8220;ausgefeilteren&#8221; Selbstvermarktung nicht vielen transparent. Natürlich kann ich mich als Kid mit dem eigenen Karaoke-Video positionieren, vielleicht sogar cool werden, mein Netz darüber aufbaun. Aber das Web vergisst nicht und spätestens bei der ersten ernsthafte n Bewerbung ist das Video wieder da. Muss nicht schlimm sein, kann es aber.</p>
]]></content:encoded>
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