Folgenden Satz in einem Artikel von Fritz Göttler zum neuen Film “American Gangster” gelesen und mich gewundert.
Äh, hm. Seit wann befreit der Kapitalismus die Unterdrückten? Das ist mir irgendwie neu. Habe ich was verpasst?
Folgenden Satz in einem Artikel von Fritz Göttler zum neuen Film “American Gangster” gelesen und mich gewundert.
Äh, hm. Seit wann befreit der Kapitalismus die Unterdrückten? Das ist mir irgendwie neu. Habe ich was verpasst?
Und seine Rolle übernimmt. Nix Befreiung.
Den Föjetonnisten in seinem Lauf halten weder Logik noch Fakten auf.
wer ist schon fritz göttler? offensichtlich einer von vielen, die offenbar nur scheiße labern und schreiben. ich hoffe aber sehr es gibt jemanden, der dies besser weiß als ich und du!
Wieso verpasst? Der gute Mann will doch bloss sagen, dass das Konzept Kapitalismus als Abstraktes an sich fortbesteht und sich quasi dadurch “fortpflanzt”, dass regelmässig irgendwo Untergebene ihre Chefs kicken, nur um dann selber auf Ausbeuter-Modus umzuschalten. Dass “der Kapitalismus die Unterdrückten befreit” steht da doch gar nicht, oder?
Ob er denn aber Recht hat? Meiner Meinung nach schon, denn die durch die Evolution entstandene Programmierung des Menschen generiert ja gerade Kapitalismus (und Kommunismus eben nicht).
Erneuerung durch Umkehr der Besitzverhältnisse ist auch für mich nicht gerade das Wesen des Kapitalismus. Ausserdem gefällt mir Göttlers Hang zum Pauschalen nicht. Muss denn IMMER ALLES SO BEDEUTUNGSSCHWER SEIN????
Filme mit Denzel Washington können per Definition nicht bedeutungsschwer sein…höchstens im Sinne eines Propagandafilms…
ist quatsch. FG bedient hier klassisches bürgerliches ressentiment.
die frage ist doch sehr ernsthaft ob es im kapitalismus ueberhaupt unterdrueckte gibt!
Ich find den Satz zwar auch nicht sonderlich gelungen, aber im Gegensatz zu den meisten hier seh ich schon sehr viel befreiendes im Kapitalismus.
Vertragsfreihet, Privateigentum, usw sind Grundlagen der kapitalistischen Wirtschaftsweise und waren nicht immer selbstverständlich. Ohne diese Rechte gibt’s aber auch keine Freiheit. Wo mir König oder Bürokrat vorschreiben können mit wem ich was tun darf und was ich mit meinem sauer Verdienten anstellen darf gibt es keine Freiheit. Da gibt’s keine Individuen, sondern nur Untertanen oder verwaltete Massen.
Und gottseidank hat der Manchester-Kapitalismus endlich die Leibeigenschaft überwunden.
:D
Vorrübergehend..
Schau Dir doch den gewaltbereiten Verbreiter dieser Ordnug an..
dort ist auch gerade alles auf dem besten weg in den Laisser-faire..
Problem ist bloß das die alternative bisher alle völlig scheiße waren.. aber das ist kein Grund es bei dieser Marktwirtschaft zu belassen..
Ansonsten cooler Blog, gerade gefunden!