Zu beschäftigt, die verschiedenen Identitäten zu bedienen, die man mit sich herumschleppt, um Sätze in das Blog zu schreiben. Radikaler Feierabend von sich selbst wäre auch mal wieder gut.
Zum Beispiel im Chanelfummel unmotiviert in der Gegend herumstehen, Handgelenk abknicken, nichtsnutzig auf den Boden oder in die Luft gucken, Handtasche baumeln lassen und überhaupt nichts zu sagen haben.
Guter Plan.

Mir geht das immer so, wenn ich die Pforten des Millerntores durchschreite. Offline, monothematisch und herrlich lebendig ist das Leben dort für knappe 2 Stunden.
In der Bibliothek alles zur Seite legen, durch andere Fachgebiete schlendern und beispielsweise Geographie Zeitschriften durchblättern. Raum und Zeit lösen sich auf.
der chanelfummel! das ist’s, was mich bisher in der ausübung meines hobby weniger bedeutend aussehen ließ. chanelmäßig bin ich irgendwie fummellos, aber sonst immer wieder gern, durch und durch nichtsnutzig.