Angestachelt vom Tagesspiegel Medienredakteur Joachim Huber (der meiner Generation vorwirft, wir würden das Fernsehen nur konsumieren, aber nichts für das Format tun) und Matthias Kalle (der entgegnet, dass diese Generation ja von den Programm-Opis erfolgreich daran gehindert wurde), erkläre ich hier oder hier, warum man unser Medienengagement an der falschen Stelle sucht. Denn warum fernsehen?
Monthly Archive for March, 2009
While outside the stupid clouds clear up slowly I took a stroll through the net and found a GIRL.
Bitte nicht erschrecken: Blog zerschossen. Zeit verschwunden. Jetzt wird hier erstmal vorübergehend sonnengelb rumgelungert, bis die Zeit wieder auftaucht.
Im Octagon der University of London mit JK den wilden Gestikulierungen von Francesco Bifo Berardi quer über Marx und Guattari zur Zukunft gefolgt. Turbulence, die nicht so weit weg wohnen, haben das auch auf den Punkt gebracht, das mit der Zukunft:
Today, it’s the very act of thinking about the future that has become a problem. What both capitalism and really existing socialism had in common was the belief in a future where infinite happiness would spring from the infinite expansion of production. From Lenin’s ‘communism= soviet power + electrification’ to capital’s ‘trickle down effect’, the sacrifices in the present were always justrified in terms of a brighter future. And now? [Turbulence: Present tense, future conditional 2008]
Ja, genau. And now? Produktionskrise, sozusagen, nicht nur bei Opel. Das ist es, worunter die Linke Theorie leidet. Marx hat sich die Maschinen angeguckt und in ihnen eine Kraft, ein Potential entdeckt, das man in verschiedene Kanäle stecken konnte: Sozialismus, Kommunismus, Kapitalismus. Und es scheint: Die Gegenwart bietet nicht mehr genügend Potential, um die Zukunft mit ihr auf den Kopf zu stellen. Oder wir haben es einfach noch nicht entdeckt. Das wäre die optimistische Version, aber warum nicht.
Ach fein, Idealismus is back. : )
