Is truth beyond knowledge? Can’t we mount knowledge to become truth? Isn’t knowledge to become something beautiful, while truth is something beautiful that goes away to stay forever and be reached again? #beyond
Deine Fragen greifen in die Erkenntnistheorie und Medientheorie. Wolfram ist auf jeden Fall erwähnenswert. Seine Begeisterung für Zelluläre Automaten teile ich zwar, aber nicht in der radikal-konstruktivistischen Weise wie er. Unter processing.org findet man, in der Entwicklungsversion unter „samples“, einige Beispiele dessen, das Wolfram früh als paper beschrieben hat.
Aber sind Dir E-Participation und Online-Bürgerbeteiligungen ein Begriff? Dich lesend, überrascht mich manchmal, dass Du auf Applikationsebene oder Ästhetikebene stehen bleibst. Eigentlich stellst Du Fragen der Erkenntnis durch Medien und Institutionen und damit Fragen der digitalen öffentlichen Meinungsbildung.
Ich frage mich, ob wir nicht… ein Buch zusammen schreiben könnten. Anders als in Estland oder in England, ist Onlinebeteiligung in Deutschland, besonders unter Journalisten, noch recht unbekannt oder von naiven Vorurteilen behaftet (wie man an Massenzeitungen wie Die Zeit, FAZ oder SZ häufig ablesen kann; einige Autoren ausgenommen; ich müsste Beispielartikel zeigen, die mich erst kürzlich wieder erstaunten).
Dabei ist das ein wachsendes, spannendes öffentlichkeits- und medientheoretisches Feld, das seit knapp 15 Jahren, besonders seit 5 Jahren ununterbrochen wächst, das man erkenntnistheoretisch, aber auch handlungstheoretisch untersuchen kann. Ohne jetzt auf Details eingehen zu wollen, frage ich mich, ob man nicht die gemeinsamen Interessen und das Wissen kombinieren sollte.
In der deutschen E-Participation-Szene kenne ich alle Akteure, mit einigen bin ich eng befreundet, hab schon überall mitgearbeitet, mitkonzipiert, mitgeschrieben, usw. Es wäre also möglich 20-30 Projekte zu untersuchen, um erkenntnis-, öffentlichkeits- und medientheoretische Schlüsse daraus zu ziehen. Die meisten von den Konzeptionisten und Projektleitern haben ja keine wiss. Interessen. Reine Überlegung. Spannender Gedanke. Anscheinend hast Du ein festes medientheoretisches Interesse an Erkenntnis, was ich teile.
Man müsste diese Fragen auch mit Wolfram kombinieren können, weil die Algorithmisierung der öffentlichen Meinungsbildung in der Mikroebene der Politik (soziale Handlungsebene) durchaus ein subtiles Thema ist, das immer wieder besprochen und reglementiert wird. Ich kenne ein politisches Forschungsprojekt, an dem ich mitgearbeitet habe, das diese Frage bei vielen tausend Benutzern durchaus systemtheoretisch beantwortet hat.
Schreib, if you like. Man müsste schauen, ob sich Interessen überschneiden, evtl. ist es Murks. Aber mich reizt der Gedanke, weil Du aus der journalistischen Richtung kommst und die Öffentlichkeit gewiss anders wahrnimmst. Ich denke an keine leichte, populärwissenschaftliche Lektüre wie von manchen telepolis-Autoren, sondern ein wiss. Buch mit Gastbeiträgen von renommierten Leuten, die ich kenne, die locker mitmachen werden – oder so.
Deine Fragen greifen in die Erkenntnistheorie und Medientheorie. Wolfram ist auf jeden Fall erwähnenswert. Seine Begeisterung für Zelluläre Automaten teile ich zwar, aber nicht in der radikal-konstruktivistischen Weise wie er. Unter processing.org findet man, in der Entwicklungsversion unter „samples“, einige Beispiele dessen, das Wolfram früh als paper beschrieben hat.
Aber sind Dir E-Participation und Online-Bürgerbeteiligungen ein Begriff? Dich lesend, überrascht mich manchmal, dass Du auf Applikationsebene oder Ästhetikebene stehen bleibst. Eigentlich stellst Du Fragen der Erkenntnis durch Medien und Institutionen und damit Fragen der digitalen öffentlichen Meinungsbildung.
Ich frage mich, ob wir nicht… ein Buch zusammen schreiben könnten. Anders als in Estland oder in England, ist Onlinebeteiligung in Deutschland, besonders unter Journalisten, noch recht unbekannt oder von naiven Vorurteilen behaftet (wie man an Massenzeitungen wie Die Zeit, FAZ oder SZ häufig ablesen kann; einige Autoren ausgenommen; ich müsste Beispielartikel zeigen, die mich erst kürzlich wieder erstaunten).
Dabei ist das ein wachsendes, spannendes öffentlichkeits- und medientheoretisches Feld, das seit knapp 15 Jahren, besonders seit 5 Jahren ununterbrochen wächst, das man erkenntnistheoretisch, aber auch handlungstheoretisch untersuchen kann. Ohne jetzt auf Details eingehen zu wollen, frage ich mich, ob man nicht die gemeinsamen Interessen und das Wissen kombinieren sollte.
In der deutschen E-Participation-Szene kenne ich alle Akteure, mit einigen bin ich eng befreundet, hab schon überall mitgearbeitet, mitkonzipiert, mitgeschrieben, usw. Es wäre also möglich 20-30 Projekte zu untersuchen, um erkenntnis-, öffentlichkeits- und medientheoretische Schlüsse daraus zu ziehen. Die meisten von den Konzeptionisten und Projektleitern haben ja keine wiss. Interessen. Reine Überlegung. Spannender Gedanke. Anscheinend hast Du ein festes medientheoretisches Interesse an Erkenntnis, was ich teile.
Man müsste diese Fragen auch mit Wolfram kombinieren können, weil die Algorithmisierung der öffentlichen Meinungsbildung in der Mikroebene der Politik (soziale Handlungsebene) durchaus ein subtiles Thema ist, das immer wieder besprochen und reglementiert wird. Ich kenne ein politisches Forschungsprojekt, an dem ich mitgearbeitet habe, das diese Frage bei vielen tausend Benutzern durchaus systemtheoretisch beantwortet hat.
Beispiele, konzeptionell eher einfach:
http://www.americaspeakingout.com
http://www.direktzurkanzlerin.de
Schreib, if you like. Man müsste schauen, ob sich Interessen überschneiden, evtl. ist es Murks. Aber mich reizt der Gedanke, weil Du aus der journalistischen Richtung kommst und die Öffentlichkeit gewiss anders wahrnimmst. Ich denke an keine leichte, populärwissenschaftliche Lektüre wie von manchen telepolis-Autoren, sondern ein wiss. Buch mit Gastbeiträgen von renommierten Leuten, die ich kenne, die locker mitmachen werden – oder so.