Opiatsucht in den USA – Droht uns in Deutschland eine ähnliche Suchtwelle?

Opiatsucht in den USA – Droht uns in Deutschland eine ähnliche Suchtwelle?

Die Vereinigten Staaten erleben eine Drogenwelle gigantischen Ausmaßes. Primäre Verursacher sind nicht so sehr Heroin, Kokain, Crack und andere illegale harte Drogen, sondern Arzneimittel. Konkret handelt es sich um verschreibungspflichtige Schmerzmittel mit einem besonderen Wirkansatz direkt im Gehirn. Diese Gruppe von Schmerzmitteln dämpft im Gehirn Entstehung und Weiterleitung von Schmerzempfinden.

Vorteil dieser Wirkweise ist die starke und schnelle schmerzstillende Wirkung. Nachteil ist das hohe Abhängigkeitspotential dieser Substanzgruppe, das nur durch enge ärztliche Betreuung und Beachtung strikter Einnahmeregeln kontrolliert werden kann. Deshalb sind die Mittel in Deutschland alle verschreibungspflichtig und unterliegen größtenteils dem Betäubungsmittelgesetz, um sicher zu stellen, dass sie immer unter Kontrolle von Arzt und Apotheker bleiben. Zur dieser Arzneimittelgruppe, sie wird auch wegen ihrer Abstammung vom Opium und ihrer speziellen Wirkweise als Opioid(Opiat)-Schmerzmittel bezeichnet, gehören direkte Abkömmlinge des Morphiums, genau wie synthetische und halbsynthetische Derivate.

Bekannt sind Oxicodon, Fentanyl, und Morphium, sowie das nicht dem Betäubungsmittel unterliegende Tramadol.

Lockere Opioid-Verordnungen als Ausgangspunkt der Suchtwelle in den USA

Wo liegt das Problem mit dieser Arzneimittelgruppe und was hat den amerikanischen Präsidenten Donald Trump bewogen, wegen ihr den nationalen Gesundheitsnotstand auszurufen? Dazu müssen wir einen Blick in die amerikanische Provinz werfen. Dort in den Kleinstädten des mittleren Westens ist genau nachzuverfolgen, wie es zu der Katastrophe kam. Am Anfang standen Opioid-Schmerzmittel wie Oxycodon, die von Ärzten zur Behandlung von Schmerzen nach Operationen verschrieben wurden. Später auch für andere weniger schwerwiegende Schmerzzustände, da viele glaubten, dass von diesen Substanzen nur ein geringes Suchtrisiko ausgehen würde. Eine tödliche Fehleinschätzung.

Einmal süchtig geworden, verlangten die Abhängigen nach mehr und stiegen auf billigeres Heroin oder stärkere synthetische Mittel wie Fentanyl um. So nahm die Suchtwelle ihren Ausgang und schwappte auf das ganze Land über. Heute beklagen die USA etwa 52.000 Drogentote jährlich. Viele davon, weil sie zu Beginn ihrer Drogenkarriere von einem Arzt Opioid-Schmerzmittel gegen Schmerzen verordnet bekommen hatten.

Verantwortungsvolle Verschreibungen von Opioiden reduzieren Suchtgefahr

Kann uns so etwas auch in Deutschland drohen? Betrachtet man die reinen Zahlen, so geben diese zunächst Entwarnung. Die Zahl der Drogentoten ist in den USA etwa 40mal so hoch wie in Deutschland. Aber wirklich beruhigen kann nach Ansicht einiger Experten diese Zahl nicht. Denn auch in Deutschland steigt die Zahl der Verschreibungen von Opioid-Schmerzmitteln. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn mit diesen Mitteln können Schmerzpatienten tatsächlich besser versorgt werden.

Daran hat es in Deutschland aus Angst vor den Suchtgefahren in der Vergangenheit durchaus gemangelt. Auch die Spielsucht wird nur halbherzig bekämpft bemängelt das Echtgeld Casino Magazin casino24. Achten Sie bei der Casinoauswahl auf ein seriöses online Casino.

Gefahr würde allerdings drohen, wenn wie in den USA die strenge Indikationsstellung bei der Verordnung von Opioiden nicht mehr beachtet würde und diese Mittel zunehmend auch bei leichteren Schmerzzuständen verordnet werden würden. Dem kann eine Aufklärungskampagne bei Schmerzpatienten und Ärzten entgegenwirken und sicherstellen, dass es in Deutschland bei der überwiegend verantwortungsvollen Verordnungspraxis von Opioiden bleibt.

Fazit: Starke Schmerzmittel vom Opioid-Typ haben unter der Kontrolle von Arzt und Apotheker ihren Platz in der Schmerztherapie. Eine Opiod Suchtwelle wie in den USA droht uns nur, wenn die restriktive Verschreibungsweise aufgegeben wird.

Corona Virus Information zur Erkrankung

Seit Ende 2019 ist das Corona Virus ein präsentes Thema in aller Welt. Der Ursprung des neuartigen Virus liegt in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in China. Dort wurde es zum ersten Mal bekannt. Mittlerweile ist das Corona Virus bereits in einigen Ländern Europas angekommen. Die meisten bekannten Fälle gibt es hier derzeit in Italien.

Das Corona Virus kann vor Allem bei älteren und immunschwachen Menschen zum Tode führen. Doch was genau ist das Corona Virus eigentlich?

Die offizielle Bezeichnung für das Corona Virus lautet SARS-CoV-2, anfangs auch nur 2019-nCoV genannt. Corona Viren gibt es bereits schon länger, allerdings unterschiedlicher Arten. Die harmloseren Corona Viren verursachen oftmals nur leichte Symptome einer Erkältung.

Mittlerweile sind bereits mehr Menschen an dem neuartigen Corona Virus gestorben, als bei der SARS-Epidemie vor vielen Jahren, die ebenfalls erstmals in China ausbrach. Die beiden Erreger sind eng miteinander verwandt. Bei der SARS-Epidemie wurde seinerzeit schon von einer Pandemie gesprochen. Ebenso nun beim Corona Virus.

Die ersten in Deutschland bekannten Corona Infizierten wurden in Bayern registriert. Eine Mitarbeiterin aus China hat Kollegen in Deutschland angesteckt. Die Infizierten Menschen wurden für zwei Wochen unter Quarantäne gesetzt. Mittlerweile gibt es auch Fälle in weiteren Bundesländern. Doch wie gefährlich ist denn das Virus eigentlich?

Momentan kann die Gefahr dieses neuartigen Virus noch nicht richtig eingeschätzt werden. Der derzeitige Anteil der Todesopfer bei bekannten Fällen liegt bei ca. zwei Prozent. Bei der Dunkelziffer fällt der Anteil wahrscheinlich geringer aus. Besonders gefährdet sind Menschen mit schwachem Immunsystem, Vorerkrankungen und ältere Menschen.

Ein Virologe einer Universität in Halle warnt vor Unterschätzung des Corona Virus. Dieses sei schlimmer als die Virusgrippe, gegen die es auch eine Impfung im Gegensatz zum Corona Virus gibt.

Das Corona Virus ruft Symptome hervor, die einer Grippe ähneln. Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und Fieber. Wobei letzteres nicht immer auftreten muss. Ebenso sind Atembeschwerden und eine Lungenentzündung nicht ausgeschlossen. Bei einigen Patienten kam auch Durchfall hinzu. Da es bisher keine Impfung oder eine andere Therapie gegen das Virus gibt, kann hier derzeit nur mit Medikamenten gelindert werden.

Übertragen wird das Corona Virus von Mensch zu Mensch, nicht wie Anfangs angenommen nur von Tier zu Mensch. Die Übertragung erfolgt höchstwahrscheinlich durch Tröpfcheninfektion. Ein Erkrankter hustet beispielsweise du ein weiterer atmet den Erreger ein. Auch über die Hände ist der Erreger übertragbar. Daher ist es natürlich wichtig, sich immer die Hände gründlich zu waschen. Beim Husten oder Niesen sollte wie man es kennt, in die Armbeuge oder ins Taschentuch gehustet/geniest werden.

Menschen, die Symptome aufweisen und sich womöglich vorher in einem Corona Gebiet aufgehalten haben, wird empfohlen, sich an einen Arzt zu wenden. Am besten mit vorheriger telefonischer Rücksprache, damit dieser entsprechende Maßnahmen treffen kann.

Menschen, die sich in einem betroffenen Gebiet aufgehalten haben, wird ebenso empfohlen zuhause zu bleiben. Hatte jemand Kontakt zu einer infizierten Person, so sollte das Gesundheitsamt informiert werden.

Der internationale Gesundheitsnotstand wurde bereits Ende Januar durch die Weltgesundheitsorganisation ausgerufen. Um die Ausbreitung des Corona Virus einzudämmen, sollte vor Reisen in betroffene Gebiete abgesehen werden. Einige Fluggesellschaften haben den Flugverkehr für Flüge nach China bereits eingestellt.

Glücksspiel in Deutschland: Gesetze und Vorschriften/Lizenzen

Deutschland ist eines der größten Länder in Europa, bestehend aus 16 Einzelstaaten, mit einem sehr komplizierten Rechtssystem. Dies hat leider dazu geführt, dass auch die Glücksspielgesetze und -vorschriften in Deutschland recht kompliziert sind.

Die Gesetze unterscheiden sich von einem Staat zum anderen, und sie sind nicht gleich, wenn es um Online- und Offlineglücksspiele geht. Als Folge des Drucks, der sowohl von der EU als auch von der Öffentlichkeit ausgeübt wird, haben sich diese Gesetze in der jüngeren Geschichte mehrfach geändert. Schauen wir, was dies für die Spieler bedeutet.

Der Glücksspiel-Staatsvertrag (ITG)

Bis 2008 war das Online-Glücksspiel in Deutschland völlig unreguliert. Im Jahr 2008 setzte das Land jedoch den Glücksspielstaatsvertrag (ITG) in Kraft, der deutschen Bürgern die Teilnahme an Online-Glücksspielen verbot. Das bedeutet, dass die Deutschen keinen Zugang zu Websites haben, die ihnen erlauben, Spielautomaten, Poker, Roulette, Blackjack oder Sportwetten zu spielen – zumindest auf dem Papier.

In Wirklichkeit ist die Situation etwas anders. Das Gesetz verbietet es den Spielern nicht ausdrücklich, online auf Websites zu wetten, die außerhalb Deutschlands lizenziert sind. Daher pflegen viele Deutsche immer noch ihre lange Spieltradition, indem sie ausländische Kasinos und Sportwetten-Websites besuchen.

Das Problem dabei ist jedoch, dass sie im Falle von Unregelmäßigkeiten keinen rechtlichen Rückhalt haben. Wenn eine ausländische Website die Auszahlung eines Spielers aus Deutschland, aus welchen Gründen auch immer, verweigert, können sie die deutschen Behörden nicht um Schutz bitten.

Die ITG-Aktualisierungen 2012

Der ursprüngliche Glücksspiel-Staatsvertrag wurde als zu hart angesehen, daher wurde 2012 eine Änderung hinzugefügt, die es den einzelnen Staaten erlaubte, selbst zu entscheiden, wie sie das Online-Glücksspiel regulieren wollten, aber die Bundesregierung würde den Prozess überwachen.

Daraufhin erteilte Schleswig-Holstein (eines der 16 Bundesländer) im Jahr 2012 50 Lizenzen an Online-Casinos, Buchmacher und Pokerseiten. Ein Jahr später änderten sie jedoch ihre Meinung und beschlossen, die ITG erneut durchzusetzen.

Dennoch konnten die erteilten Lizenzen nicht zurückgezogen werden, so dass sie sechs Jahre lang, bis 2018, in Kraft blieben. Die ITG hat viel Kritik von der European Gaming and Betting Association erhalten, da sie gegen die Regeln der Europäischen Union verstoßen habe, ohne dass es dafür eine angemessene Begründung gäbe.

Sind landgestützte Casinos und Buchmacher in Deutschland legal?

Die ITG betrifft nur Online-Glücksspiele, während landgestützte Kasinos durch staatliche Gesetze geregelt sind. Daher dürfen nur solche landgebundenen Wettbüros tätig werden, die eine staatliche Lizenz besitzen. Dabei handelt es sich in der Regel um größere Einrichtungen, da die kleineren in letzter Zeit einen großen Erfolg verbuchen konnten.

Vor einigen Jahren hat die Regierung nämlich eine Verordnung erlassen, die besagt, dass zwei Glücksspieleinrichtungen mehr als 500 Meter voneinander entfernt sein müssen und dass sie in einer gewissen Entfernung zu Schulen, Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen liegen müssen.

Die Realität sieht jedoch wiederum anders aus. In ganz Deutschland arbeiten zahlreiche nicht lizenzierte Spielbanken und Buchmacher an Land ohne jegliche Probleme. Die Spieler können sie jederzeit besuchen und eine Wette abschließen, auch wenn dies illegal ist. Es gibt auch viele Cafés, Restaurants und Bars, die Spielautomaten und andere Spielterminals anbieten.

Es scheint, dass die deutschen Behörden einfach nicht willens sind oder nicht über genügend Personal verfügen, um mit diesem Problem umzugehen, so dass sie beschließen, es völlig zu ignorieren. Doch auch wenn die Spieler in Deutschland dadurch mehr Freiheit beim Platzieren einer Wette genießen können, werden sie, wenn ihre Rechte in irgendeiner Weise verletzt werden, keinen Schutz von der Regierung erhalten, weil sie in illegale Aktivitäten verwickelt waren.

Ausnahmen: Lotterie und Pferderennen

Pferderennen und staatliche Lotterien sind aus irgendeinem Grund eine Ausnahme von der Regel. Beide unterliegen dem Staatsmonopol und sind in ganz Deutschland legal.

Bei der Lotterie (einschließlich Bingo) sind die Regionalräte mit der Zulassung und der Aufsicht in ihrem Zuständigkeitsbereich betraut. Vermittler von Lotterieprodukten können in Privatbesitz sein, sofern sie nicht in mehreren Bundesländern tätig sind.

Pferderennwetten werden vom Land Hessen zugelassen und reguliert und sind im gesamten Bundesgebiet frei tätig. Daher müssen sich die Spieler in Deutschland keine Sorgen machen, da alle Pferderennwetten legal sind und von der Regierung betrieben werden.

Das Fazit

Zusammenfassend müssen Sie wissen, dass Online-Glücksspiele in Deutschland verboten sind. Wenn Sie es wünschen, können Sie auf Websites wetten, die außerhalb Deutschlands betrieben werden, aber im Falle von Betrug oder anderen Verletzungen Ihrer Rechte haben Sie keinen Schutz.

Landgestützte Wetten aller Art sind legal, aber nur in staatlich lizenzierten Einrichtungen, von denen es nicht viele gibt. Auch Lotterie, Bingo und Pferderennen sind legal, aber das Land hat ein Monopol auf diese Geschäfte.

Zulagenrendite erhält die Attraktivität des Riester-Sparens

Seit dem vergangenen Jahr ist die Anzahl der neu abgeschlossenen Riesterverträge in Deutschland rückläufig. Zu Unrecht, meinen zahlreiche Finanzexperten. Meistens sehen die Verbraucher nur, dass die Rendite der Sparverträge nicht so ist, wie sie es sich wünschen würden. Tatsächlich sind Erträge beim Riestersparen von beispielsweise zwei oder drei nicht besonders attraktiv, wenn man bedenkt, dass man teilweise mehrere Jahrzehnte sein Geld in den Vertrag einzahlt. Was allerdings häufig nicht beachtet wird ist die Zulagenrendite.

Welche Rendite gibt es beim Riestersparen?

Die Rendite der Riester-Rente hängt zunächst einmal davon ab, für welchen Sparplan Sie sich entscheiden. Es gibt in dem Zusammenhang einige Sparformen, die förderungsfähig sind und demzufolge als riesterfähig bezeichnet werden. Dazu gehören:

  • Banksparplan
  • Bausparvertrag
  • Private Rentenversicherung (klassisch und fondsgebunden)
  • Fondssparplan (auch ETF-Sparplan)

Insbesondere der Banksparplan und auch der Bausparvertrag lohnen sich aktuell nicht mehr, wenn es um einen reinen Sparvertrag geht. Die Renditen bewegen sich dort nämlich selten im Bereich von über zwei Prozent, was für langfristiges Sparen nicht attraktiv ist. Von der reinen Sparvertrag-Rendite her lohnen sich im Grunde nur noch die fondsgebundene Rentenversicherung und Fondssparpläne, bei denen in aktiv gemanagte Fonds oder ETFs investiert wird. Hier können Anleger auch heute noch eine Rendite zwischen vier bis sieben Prozent im Jahr erzielen. Allgemein ist es also durchaus verständlich, wenn sich Verbraucher weniger dem Riestersparen zuwenden, wenn man sich alleine die Sparplan-Rendite betrachtet.

Welche Zulagen gibt es beim Riester-Sparen?

Glücklicherweise ist es beim Riester-Sparen so, dass als Ertrag eben nicht nur die reine Sparvertrag-Rendite zu vereinnahmen ist. Ganz im Gegenteil: Richtig attraktiv wird das Riestersparen erst durch die sogenannte Zulagenrendite. Dazu sollten Sie wissen, welche Zulagen es überhaupt beim Riester-Sparen geben kann. In der Übersicht können Sie im Einzelfall von den folgenden drei Zulagen profitieren:

  • Grundzulage
  • Kinderzulage
  • Berufseinsteigerbonus

Die Säule der Riester-Förderung ist nach wie vor die Grundzulage. Diese beträgt pro Riester-Sparer bis zu 175 Euro im Jahr, setzt allerdings voraus, dass Sie mindestens vier Prozent Ihres Bruttoeinkommens in den Riester-Vertrag einzahlen. Andernfalls reduziert sich die Grundzulage anteilig. Besonders lohnenswert ist das Riester-Sparen noch immer für Familien mit Kindern, was an der gezahlten Kinderzulage liegt. Diese beläuft sich auf 300 Euro pro Jahr, falls Ihr Kind spätestens im Jahre 2008 geboren wurde. Andernfalls gibt es eine Kinderzulage in Höhe von 185 Euro.

Berufseinsteiger erhalten zudem bis zu ihrem 25. Lebensjahr einen einmaligen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro. Wenn wir uns einmal beispielhaft eine vierköpfige Familie betrachten, dann erhält diese im besten Fall jährliche Zulagen in Höhe von insgesamt 950 Euro. Diese setzen sich aus zwei Grundzulagen für die Erwachsenen sowie zwei Kinderzulagen zusammen.

Wie ermittle ich die Zulagenrendite?

Um die Zulagenrendite zu ermitteln, ist die Kenntnis über die Höhe der zuvor erwähnten Zulagen unabdingbar. Die Rechnung ist im Prinzip sehr einfach: Zum Ermitteln der Zulagenrendite müssen Sie die vom Staat erhaltene Grund- und Kinderzulage einfach in ein Verhältnis zu Ihren eigenen Einzahlungen setzen, die Sie in den Sparvertrag vornehmen. Wie Sie auf diese Weise schnell Ihre persönliche Zulagenrendite ermitteln können, möchten wir durch das folgende Beispiel verdeutlichen:

  • Zulagen pro Jahr: 950 Euro
  • Eigene Einzahlungen in zwei Riester-Verträge: 3.600 Euro
  • Gesamteinzahlung in den Vertrag pro Jahr: 4.550 Euro
  • Zulagenrendite: (950 × 100) / 4.550 = 20,88 Prozent

Was geht aus unserem Beispiel hervor? Im Beispiel zahlen die beiden Riester-Sparer jeweils monatlich 100 bzw. 200 Euro in ihren Riestervertrag ein. So ergibt sich eine jährliche Eigenleistung in Höhe von insgesamt 3.600 Euro. Hinzu kommen zwei Grundzulagen und zwei Kinderzulagen, die sich auf insgesamt jährlich 950 Euro belaufen und natürlich ebenfalls in den Riestervertrag fließen. Nun ermitteln Sie die Zulagenrendite, indem Sie die Zulagen in ein Verhältnis zur Gesamteinzahlung in den Vertrag setzen.

Daraus ergibt sich im Beispiel eine Zulagenrendite in Höhe von knapp 21 Prozent pro Jahr. Bei einer solchen Rendite lässt sich kaum noch behaupten, dass das Riester-Sparen nicht mehr attraktiv wäre.

Lange Bindungsdauer als ein wesentlicher Nachteil

Trotz der eigentlich überzeugenden Zulagenrendite entscheiden sich manche Verbraucher nach wie vor gegen das Riestersparen. Den Hauptnachteil sehen diese Sparer darin, dass es sich beim Riestervertrag fast immer um einen Sparplan mit einer sehr langen Laufzeit handelt.

Zwar können Sie das angesammelte Kapital jederzeit verfügen, müssen dann allerdings sämtliche staatliche Zulagen zurückzahlen. Vor diesem Hintergrund würde sich das Riestersparen rückwirkend tatsächlich nicht lohnen, denn dann wäre die gesamte Zulagenrendite verloren. Die lange Spardauer ergibt sich allerdings natürlich aus der gewünschten Konstruktion. Immerhin soll das Riestersparen gezielt dem privaten Vermögensaufbau zur späteren Altersvorsorge dienen. Nimmt man die zuvor erläuterte Zulagenrendite jedoch mit zur Sparplan-Rendite hinzu, gibt es tatsächlich keine annähernd so renditestarke Sparform für den Vermögensaufbau wie das Riestersparen.

Riestersparen trotz Zulagenrendite nicht für alle Sparer die beste Option

Trotz der überzeugenden Zulagenrenditen ist das Riestersparen dennoch nicht für alle Sparer die beste Option. Sehr lohnenswert ist die Riester-Förderung aufgrund der Zulagen insbesondere für Familien mit Kindern, denn dort beläuft sich die Zulagenrendite meistens mindestens auf zehn Prozent. Anders stellt sich die Situation allerdings oftmals für Alleinstehende ohne Kinder dar, die dann lediglich die Grundzulage in Höhe von jährlich 175 Euro erhalten. Dass es vor diesem Hintergrund tatsächlich renditestärkere Alternativen als Riester-Verträge geben kann, möchten wir am folgenden Beispiel verdeutlichen:

  • Riester-Sparer: 40-jähriger Mann, alleinstehend, keine Kinder
  • Jährliche Einzahlungen in den Riestervertrag: 3.600 Euro
  • Grundzulage: 175 Euro
  • Gesamteinzahlungen in den Vertrag: 3.775 Euro
  • Zulagenrendite: (175 × 100) / 3.600 = 4,86 Prozent

In diesem Fall beläuft sich die Zulagenrendite also lediglich auf 4,86 Prozent. Dies liegt daran, dass das Verhältnis der Zulagen zur Eigenleistung relativ niedrig ist. In diesem Fall könnte es tatsächlich eine bessere Option sein, wenn sich der Sparer unabhängig von der Riester-Förderung für einen renditestarken Sparplan entscheidet. Infrage kommen insbesondere Fonds- und Aktiensparpläne, die nicht selten eine jährliche Rendite zwischen sechs bis acht Prozent aufweisen können. Fondssparpläne sind zwar auch riesterfähige Produkte. Allerdings würden Sie bei den Riester-Fonds eben wieder die sehr lange Laufzeit in Kauf nehmen müssen, die es bei einem gewöhnlichen – nicht geförderten – Fondssparplan nicht gibt. Zudem sind Riester-Fonds von den Gebühren her meistens noch etwas teurer als normale Aktien- oder Rentenfonds.

Gesunder Food Trend – Abnehmen mit fermentierten Lebensmitteln

Fermentieren liegt momentan im Trend. Und hat viele gesundheitliche Effekte vorzuweisen. Von Fermentieren spricht man, wenn Lebensmittel wie zum Beispiel Gemüse in Salzlake eingelegt werden. Dies verleiht den Gerichten nicht nur einen besonderen Geschmack sondern macht diese auch noch länger haltbar. Diese Methode wird schon seit hunderten von Jahren verwendet um Essen vor dem Verderben zu schützen. Damals wurde es an Stelle eines Kühlschrank verwendet.

Auch heute verdanken wir einige Produkte immer noch dem Fermentieren. Dazu gehört zum Beispiel das in Deutschland beliebte Sauerkraut. Aber auch in der asiatischen Küche wird dieses Verfahren angewendet um den Geschmack von Lebensmitteln zu intensivieren. Jetzt erlebt diese Technik ein wahres Comeback und das hat das Fermentieren vor allem seinen gesundheitlichen Vorteilen zu verdanken.

Fermentieren reguliert Appetit und unterstützt den Darm

Beim Fermentieren werden überwiegend Zucker und Stärke aus den Lebensmitteln umgewandelt und erzeugen so einen typischen Geschmack. Da die Nahrung dann keine schwer verdaulichen Anteile mehr enthält, tun diese dem Magen gut. Denn dadurch wird die Verdauung angeregt. Zusätzlich entstehen natürliche Enzyme, welche die Darmflora unterstützen und so ein gesundes Immunsystem aufrechterhalten. Aber auch für Menschen, die abnehmen wollen, sind fermentierte Speisen nützlich. Zum einen bleiben fast alle Vitamine und Mineralien in den Nahrungsmitteln erhalten da diese nicht erhitzt werden. Zum anderen verringern sie Heishungerattacken.

Dies geschieht durch einen einfachen Vorgang. Im Darm befinden sich Bakterien, die sich von Zucker ernähren. Die breiten sich aus wenn viel Zucker konsumiert wird. Nimmt man dann weniger Zucker auf, dann sind diese hungrig und signalisieren dem Körper dass dringend Nachschub benötigt wird. Denn passiert es: Wir haben Hunger auf Süßes. Fällt der Zucker weg, verschwinden auch die Bakterien. Durch das Fermentieren entstehen auch viele probiotische Bakterien. Diese können Menschen helfen, die Probleme mit dem Magen-Darm-System haben. Aber auch für eine rundum gesunde Ernährung eignen sich eingelegte Speisen. Wer etwas Gutes für sich und seinen Körper tun möchte, der kann auch zuhause ganz einfach Gemüse einlegen.

Fermentieren leicht gemacht

Fermentiertes Gemüse kann man natürlich auch im Supermarkt kaufen. Selber machen ist aber auch nicht schwer. Alles was man brauch ist ein großes Glas mit einem Deckel, der sich fest verschließen lässt, Wasser und Salz. Hinzu kommen Gewürze nach Geschmack, zum Beispiel Pfeffer oder Koriander. Besonders lecker schmecken eingelegte Kohlsorten, Möhren, Rote Beete und Bohnen. Zu Beginn werden die Gemüsesorten geschnitten, vorzugsweise in Streifen.

Dann wird das Gemüse in das Glas gegeben und ein Esslöffel Salz hinzu gegeben. Anschließend wird Stück für Stück ein bisschen Wasser hinzugefügt und dabei immer wieder gerührt. Das Salz muss sich vollständig auflösen, damit eine Salzlake entsteht. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass das Wasser trüb wird. Ist dieser Zustand erreicht wird das Glas einfach mit Wasser aufgefüllt, sodass das Gemüse komplett bedeckt ist. Eine Woche Geduld sollte man mitbringen, denn so lange dauert es bis der Prozess der Fermentierung abgeschlossen ist. Wer einen intensiveren Geschmack möchte der kann ruhig ein wenig länger warten.

Verstopfte Ohren – Was tun? Tipps wie man Ohren richtig reinigen sollte

Es juckt, es nässt und es riecht unangenehm – die Rede ist hier von Cerumen, besser im Volksmund als Ohrenschmalz bekannt. Ohrenschmalz ist trotz des Ekels, welchen viele Menschen beim Anblick von Cerumen empfinden, für das Ohr ein wichtiger Schutz.

Durch das gelbe bis bräunliche Fett wird das Ohr von Staubpartikeln und Schmutz gereinigt sowie gesalbt, sodass die natürliche Hautschutzbarriere erhalten bleibt und krankhafte Keime keine Chance haben, sich im Ohr dauerhaft anzusiedeln. Bleibt die natürliche Schutzschicht aus, können Entzündungen und starke Ohrenschmerzen entstehen.

Wo wird Cerumen eigentlich gebildet?

Der Ohrenschmalz wird in den Glandulae ceruminosae, den sogenannten Ohrenschmalzdrüsen des äußeren Gehörgangs gebildet Sie sind nichts weiter als abgewandelte Schweißdrüsen.

Wie merke ich, dass mein Ohr verstopft ist?

Ein Ohr, das von Ohrenschmalz verstopft ist, kann die akustischen Signale nicht mehr eindeutig empfangen. Dies bedeutet, dass betroffene Personen nicht mehr gut hören können. Die Hörleistung nimmt also ab. Zudem kann es sein, dass es im Ohr zu quietschenden bis raschelnden Geräuschen kommt. Juckreiz tritt in vielen Fällen stark auf, sodass häufig fälschlicherweise versucht wird, mit einem Wattestäbchen Abhilfe zu schaffen.

Was kann man bei verstopften Ohren zu Hause tun?

Auf jeden Fall sollte auf ein Wattestäbchen verzichtet werden. Auch wenn es für viele Menschen eine Wohltat sein sollte, sich im Ohr damit herumzustochern, ist es für das Ohr alles andere als ein Genuss. Das Ohr ist von einer empfindlichen Hautschicht umhüllt, die auch bei kleinsten Kratzern Entzündungen hervorrufen kann. Daher also Finger weg von Wattestäbchen! Viel besser und auch der richtige Weg ist das Spülen des Ohres. Dabei einfach unter der Dusche mit der Brause für ein bis zwei Minuten lauwarmes Wasser in das Ohr laufen lassen.

Achtung: Schwindelgefahr! Dabei darauf achten, dass das zu reinigende Ohr mit der freien Hand leicht nach oben gezogen wird, um den Gehörgang frei zu machen. In der Praxis würde es so aussehen, dass die rechte Hand das linke Ohr greift und die linke Hand das rechte Ohr. Dabei mit dem Arm über den Kopf gehen und diesen dann mit dem Ohr Richtung Decke neigen. In der Praxis greift also die linke Hand das rechte Ohr und der Kopf kippt nach links. Mit der rechten Hand mit der Brause lauwarmes Wasser ins Ohr spülen. Danach abtrocknen und gegebenenfalls das Ohr auf geringster Stufe föhnen. Auf Mittel wie ohrenreinigende Sprays kann und sollte auch verzichtet werden.

Wann muss ich zum HNO-Arzt?

Der Gang zum HNO-Arzt ist dann unerlässlich, wenn ein Cerumenpfropf besteht. Dies ist Ohrenschmalz, das vor allem durch Überproduktion gebildet wird. Es blockiert in der Regel den Gehörgang massiv, sodass die Betroffenen kaum noch etwas verstehen können. Ein Pfropf ist an sich nichts Schlimmes, muss aber durch seine Härte zumeist durch einen HNO-Arzt mittels Spülung, eines Ohrlöffels oder durch Absaugen entfernt werden.

Kann ich Ohrenschmalz mit Wattestäbchen entfernen?
Nein. Ohrenschmalz lässt sich nur schwer mit Wattestäbchen entfernen. Zudem besteht immer eine Verletzungsgefahr der Hautschichten und eine Blockierung des Gehörgangs durch Cerumen. Durch das Wattestäbchen wird der Ohrenschmalz immer weiter in das Ohr geschoben, wo er dann beim Duschen oder Baden aufquellen kann. Dies führt zur beschriebenen Schwerhörigkeit.

Was ist Schnarchen?

Schnarchen ist das heisere oder harsche Geräusch, das entsteht, wenn die Luft an entspannten Geweben in Ihrem Hals vorbeiströmt und das Gewebe beim Atmen in Schwingungen versetzt. Fast jeder schnarcht hin und wieder, aber für manche Menschen kann es ein chronisches Problem sein. Manchmal kann es auch ein Hinweis auf einen ernsthaften Gesundheitszustand sein. Darüber hinaus kann Schnarchen für Ihren Partner eine Belästigung darstellen.

Veränderungen im Lebensstil, wie z.B. Gewichtsverlust, Vermeiden von Alkohol in der Nähe des Schlafs oder Schlafen auf der Seite, können helfen, das Schnarchen zu beenden.

Darüber hinaus stehen medizinische Geräte und chirurgische Eingriffe zur Verfügung, die das störende Schnarchen reduzieren können. Diese sind jedoch nicht für jeden Schnarcher geeignet oder notwendig.

Symptome

Schnarchen wird oft mit einer Schlafstörung namens obstruktive Schlafapnoe (OSA) in Verbindung gebracht. Nicht alle Schnarcher haben OSA, aber wenn das Schnarchen von einem der folgenden Symptome begleitet wird, kann es ein Hinweis darauf sein, einen Arzt aufzusuchen, um die OSA weiter zu untersuchen:

  • Bezeugte Atempausen während des Schlafs
  • Übermäßige Tagesmüdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Morgendliche Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen beim Erwachen
  • Unruhiger Schlaf
  • Keuchen oder Ersticken in der Nacht
  • Hoher Blutdruck
  • Brustschmerzen in der Nacht

Ihr Schnarchen ist so laut, dass es den Schlaf Ihres Partners stört.

Bei Kindern, schlechte Aufmerksamkeitsspanne, Verhaltensprobleme oder schlechte Leistungen in der Schule
Die OSA ist oft durch lautes Schnarchen gekennzeichnet, gefolgt von Phasen der Stille, wenn die Atmung stoppt oder fast stoppt. Letztendlich kann diese Verringerung oder Pause beim Atmen ein Signal zum Aufwachen sein, und Sie können mit einem lauten Schnauben oder Keuchen aufwachen.

Möglicherweise schlafen Sie aufgrund des gestörten Schlafs leicht ein. Dieses Muster von Atempausen kann sich während der Nacht viele Male wiederholen.

Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe erleben in der Regel Phasen, in denen die Atmung während jeder Schlafstunde mindestens fünfmal verlangsamt oder angehalten wird.

Wann ist ein Arzt aufzusuchen?

Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie eines der oben genannten Symptome haben. Diese können darauf hindeuten, dass Ihr Schnarchen mit einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) verbunden ist.

Wenn Ihr Kind schnarcht, fragen Sie Ihren Kinderarzt danach. Auch Kinder können OSA haben. Nasen- und Rachenprobleme – wie etwa vergrößerte Mandeln – und Übergewicht.

Was hilft gegen Schnarchen

Atmen Sie dennoch weiter (unbewusst) durch den Mund, obwohl die Nase frei ist, dann ist ein Anti-Schnarch Mundstück bzw. eine Mundvorhofplatte die richtige Wahl. Aber auch Anti -Schnarchmasken können helfen.

 

Schützt ein Mundschutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus?

Weltweit schürt der erstmalig in China aufgetretene Coronavirus Angst. Weltweit breitet sich SARS-CoV-2 rasant aus. Aufgrund der Ausbrüche im Iran, in Südkorea, Italien und Deutschland hält die WHO eine Pandemie für möglich. Der Coronavirus verursacht die schwere Lungenerkrankung Covid-19, die SARS sehr ähnlich ist. Die Ansteckung erfolgt per Tröpfchen- und Schmierinfektion. Ebenso schnell, wie sich das Virus verbreitet, ändern sich die Informationen bezüglich SARS-CoV-2. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema, ob ein Mundschutz ausreichend Schutz vor dem Coronavirus bietet und wie man sich sonst schützen kann.

Bietet ein Mundschutz Schutz vor Ansteckung mit Coronaviren?

Nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern auch in Fußgängerzonen tragen immer mehr Menschen derzeit einen Mundschutz. Ob das Tragen eines einfachen Mundschutzes eine Schutzfunktion bietet, ist umstritten. Bisher vorliegende Studien liefern kein eindeutiges Ergebnis. Bei Masken, die von Ärzten während einer Operation getragen werden, kann die Luft an den Seiten vorbeiströmen.

Worauf muss man beim Tragen von einem Mundschutz achten, damit man geschützt ist?

Damit eine Atemmaske effektiven Schutz bietet, muss sie Mund und Nase bedecken und eng anliegen. Einen optimierten Schutz bieten laut Studien, die während der SARS-Epedemie durchgeführt wurden, sogenannte FFP3-Masken. Bei diesen Masken handelt es sich um die normalen Masken, sondern um sogenannte Feinpartikelmasken. Diese sind für stundenlanges Tragen im Alltag ungeeignet. Sie durchfeuchten bereits nach circa 20 bis 30 Minuten und bieten den perfekten Nährboden für Keime, wenn Sie nicht dauernd gewechselt werden.

Bei den Masken, die hierzulande in Apotheken verkauft werden, handelt es sich meistens um Produkte, die aus dünnem, weißen Papier gefertigt sind. Die meisten Produkte sind identisch mit denen, die vom medizinischen Personal in Krankenhäusern bei OPs getragen werden.

Welche Typen Mundschutzmasken gibt es?

Mundschutze sind als Halb- und Ganzmasken erhältlich. Ganzmasken werden unter anderem vom Militär und der Feuerwehr eingesetzt. Im Bereich Medizin werden nahezu keine Ganzmasken eingesetzt. Es gibt zudem Mundschutze für Kinder und für Brillenträger.

Das Gesetz definiert, welche Voraussetzungen ein Mundschutz erfüllen muss. Entscheidend ist der europäische Standard DIN EN 149. Dieser Standard unterscheidet drei unterschiedliche Schutzklassen. In welche Schutzklasse ein Mundschutz eingestuft wird, ist davon abhängig, wie durchlässig das Produkt gegenüber Partikeln in der Größenordnung von Viren und Bakterien ist. Folgende drei Schutzklassen werden unterschieden:

  • FFP1
  • FFP2
  • FFP3

FFP1 Atemschutzmasken

Mundschutze aus dieser Schutzklasse bieten zu 80 Prozent Schutz vor nicht giftigen Partikeln. Diese Stäube sind nicht gesundheitsgefährdend, können allerdings die Atemwege reizen. Sie werden beispielsweise auf Baustellen getragen.

FFP2 Atemschutzmasken

Ein Mundschutz dieser Schutzklasse bietet Schutz vor flüssigen und festen, giftigem Rauch und Stäuben. Gefiltert werden auch erbgutverändernde und gesundheitsschädliche Stoffe.

FFP3 Atemschutzmasken

Diese Mundschutze filtern Pilzsporen, Bakterien, Viren, radioaktive und krebserregende Stoffe sowie gesundheitsschädlichen, giftigen Rauch. Sie werden in der Chemieindustrie eingesetzt. Der Umgang mit diesen Masken muss allerdings gelernt sein.

Wie sinnvoll ist es, einen Mundschutz zu tragen?

Durch das Tragen von einem einfachen Krankenhausmundschutz Schutzklasse ohne Schutzklasse zwei positive Ergebnisse erzielt werden: Beim Sprechen, Niesen oder Husten versprühte Speicheltröpfchen bleiben mehrheitlich in der Maske hängen. Erkältete Personen, die einen Mundschutz tragen, verhindern, dass Ihre Umgebung mit Keimen und Erregern belastet wird. Das Tragen von einem Mundschutz kann zudem das persönliche Hygieneverhalten positiv beeinflussen, weil der Mundschutz ein unbewusstes Berühren des Gesichtes mit verunreinigten Händen und dadurch eine Schmierinfektion verhindert. Um ein Ausbreiten des Coronavirus zu verhindern, muss von Erkrankten ein Mundschutz der getragen werden.

Was kann man noch tun, um sich zu schützen?

Das Robert Koch Institut empfiehlt eine gründliche Handhygiene (häufiges Händewaschen mindestens zwei Minuten lang mit Seife oder mit Desinfektionsmittel sowie eine gute Husten- und Niesetikette (Papiertaschentuch vor den Mund halten und anschließend entsorgen). Eine weitere Empfehlung lautet, unnötige Kontakte und das Berühren des Gesichtes zu vermeiden. Zu Erkrankten muss ein Sicherheitsabstand von 2 Metern eingehalten werden. Es kann zudem sinnvoll sein, im Alltag Handschuhe zu tragen, um Schmierinfektionen zu vermeiden.

Fazit

Schaden kann es mit Sicherheit nicht, einen Mundschutz zu tragen. Eine Atemmaske bietet zwar nur bedingt Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus, Grippevirus oder sonstigen Krankheitserregern, verhindert jedoch, dass mit kontaminierten Händen Mund und Nase berührt werden. Wer das Risiko, sich mit dem Coronavirus oder sonstigen Erregern zu infizieren, wirksam minimieren will, muss sich eine Atemschutzmaske mit der Schutzklasse FFP2 oder FFP3 kaufen.

Allrounder CBD – Hanföl – ein vergessener Allrounder

Lange Zeit wurde Hanf mit der psychoaktiven Substanz THC assoziiert und geriet deshalb aus dem Blickfeld medizinischer Forschung. Die Zulassung von CBD in der Schweiz hat hingegen den Fokus dafür geschärft, dass die Hanfpflanze aus mehr Essenzen besteht als nur aus THC.

Tatsächlich ist Hanf eine Heil- und Nutzpflanze, die seit vielen Jahrtausenden in der Medizin, als Papierlieferant und als Textilstoff für Leinen verwendet wird. Für die legendäre Heilerin aus dem Mittelalter, Hildegard von Bingen, war Hanf eine wichtige Heilpflanze, die sie als Antidot für viele Beschwerden empfahl. CBD ist einer der wichtigsten Cannabinoide der Hanfpflanze und Antagonist von THC. Die Substanz ist nicht psychoaktiv, sondern an mannigfaltigen Reaktionen im menschlichen Körper beteiligt. Wir nehmen uns in diesem CBD Ratgeber der Sache an und klären über die CBD Wirkung auf.

Multimodaler Wirkkomplex von CBD

Der pleiotrope Wirkkomplex von CBD hängt damit zusammen, dass das Cannabidiol an mehreren Rezeptoren körpereigener Systeme andockt. Sind diese Regelkreise zum Beispiel aufgrund eines Mangels von CBD aus dem Gleichgewicht geraten, kann CBD diese wieder ins rechte Gleis überführen. Ohne den Anspruch der Vollständigkeit zu erheben, lassen sich die Wirkungen von CBD als entzündungshemmend, zellfördernd, stresslösend, schmerzbefreiend, antikarzogen, beruhigend, angstlösend, appetitzügelnd, entkrampfend, antibakteriell, antiviral, antimikrobiell, antioxidativ, antiallergen und hautbildfördernd beschreiben.

Bei der Interaktion von CBD mit körpereigenen Regelkreisen wird in erster Linie das Endocannabinoid-System (ES) genannt, das im zentralen Nervensystem, Rückenmark und Immunsystem existiert. Mit dem ES werden wichtige Prozesse gesteuert. Das ES vom Typ 1 ist unter anderem für die Schmerzwahrnehmung, Suchtregulation, den Appetit, Bewegungen und den Stressabbau zuständig. Das ebenfalls mit dem ES vom Typ 1 konnotierte Verdrängen von belastenden Erinnerungen (die ansonsten wie eine Endlosschleife im Gehirn herumspuken würden) erklärt den Erfolg bei US-Soldaten, die unter dem Einfluss von Kriegstraumata gegen das PTBS mit CBD behandelt wurden. Der ES Typ 2 wiederum stärkt das körpereigene Abwehrsystem, die Knochen und die Neuroplastizität des Gehirns. Das ist der Grund dafür, warum CBD auch als Antidementivum Anwendung findet.

Ferner dient CBD als Botenstoff für den Rezeptor GPR 55, der für wichtige Stoffwechselfunktionen, die Osteoklastenregulation und entzündungshemmende Prozesse benötigt wird. Da der GPR 55 direkt mit der DNS-Replikation durch die Produktion der Nukleotidbase Guanin in direkter Beziehung steht, werden noch viel mehr Auswirkungen des GPR-55-Rezeptors vermutet. Deshalb ist dieser Rezeptor derzeit ein umschwärmter Forschungsgegenstand von Biologen und Medizinern.

Die Interaktion von CBD mit den Vanilloid-Rezeptoren vom Typ 1 und 2 steht wiederum im Zusammenhang mit den schmerzlösenden und antikarzogenen Eigenschaften von CBD. Unter anderem durch seine Flavanoide und Terpene wird die Produktion wichtiger Botenstoffe wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin stimuliert. Diese bewirken eine gute Stimmung und ein ausreichendes Maß an Lebensenergie. Der Kontakt von CBD mit dem Opiod-System äußert sich schließlich stresslösend und schlaffördernd.

Die CBD Dosierung

CBD kann auf viele Arten, zum Beispiel als Zigarette, Vaporizer, Salbe, Tablette, Kaugummi und Öl eingenommen werden. Beliebt ist hierbei das CBD Öl gegen Schmerzen aufgrund der unmittelbaren Wirkung des Öls durch die sublinguale Einnahme. Dabei wird das tröpfchenweise applizierte CBD Öl unter der Zunge „geparkt“. In etwa 30 bis 60 Sekunden ist die Resorption durch die Mundschleimhaut vollendet; die Wirkung tritt unverzüglich ein. Schließlich ist die passgenaue Dosierung ein weiterer Vorteil der CBD Dosierung als Öl.

Viren und Bakterien – wo liegen die Unterschiede?

Viren und die von ihnen ausgelösten Erkrankungen sind ein großes Thema in der letzten Zeit. Viele besorgte Menschen fragen sich daher, warum für Viren zwar Impfungen zur Verfügung stehen, Antibiotika jedoch keine Wirkung zeigen. Die Gründe sind in den physiologischen Unterschieden dieser beiden Keimarten begründet.

Bakterien

Bei Bakterien handelt es sich um einzellige Organismen. Allerdings unterscheiden sie sich an einigen Stellen von tierischen Zellen und auch tierischen Einzellern. Letztere bestehen zwar ebenfalls aus nur einer Zelle, sind aber um ein Vielfaches größer als die meisten Bakterien. Zudem besitzen sie einen Zellkern, in dem die DNA gespeichert ist – ebenso wie bei menschlichen Zellen. Anders bei Bakterien: Die DNA befindet sich als frei schwebender Strang oder zu kleinen, „Plasmid“ genannten Ringen zusammengefasst im Zellplasma.

Weitere Unterschiede sind das Vorliegen einer Zellwand aus dem Protein Murein bei Bakterien anstatt einer Zellmembran, zudem liegen andere Zellorganellen vor. Diese Faktoren werden in der Pharmazie genutzt, um Medikamente zu kreieren, die Bakterienzellen, aber keine menschlichen oder tierischen Zellen zerstören. Ein Ansatzpunkt kann beispielsweise spezifisch die Synthese des Mureins bilden, da Bakterien ohne dieses Protein keine Zellwand aufbauen können und absterben. Bei Säugetierzellen spielt es hingegen keine Rolle.

Viren

Bei Viren handelt es sich nicht um vollständige Zellen – je nach Definition ist nicht klar, ob es sich überhaupt um Lebewesen im engeren Sinne handelt. Im Gegensatz zu Bakterien sind sie nicht imstande, sich selbstständig zu vermehren, stattdessen benötigen sie Wirtszellen, um deren Strukturen auszunutzen.

Je nach Virus kann es sich dabei um tierische, pflanzliche, aber auch pilzliche oder bakterielle Zellen handeln – einige sind Generalisten, andere befallen nur wenige Arten oder Familien. Viren sind extrem klein und enthalten lediglich ihre Reproduktionsinformationen sowie Hilfsstrukturen zum Anheften und Kapseln aus Proteinen, dank derer sie eine Zeit lang außerhalb einer Zelle überdauern können. Im Gegensatz zu einigen Bakterien, die echte Überdauerungsformen oder sogar langlebige Sporen bilden, ist ihre Lebensspanne jedoch kurz. Ungeschützt sterben sie selbst unter günstigen Bedingungen in Minuten bis wenigen Wochen, abhängig von der Art des Virus und der Umgebung.

Fazit

Sowohl Viren als auch Bakterien können Erkrankungen auslösen – in einigen Fällen, wie der Mandelentzündung, sogar mit nahezu gleichen Symptomen –, trotzdem unterscheiden sie sich erheblich. Während Antibiotika bei vielen bakteriellen Infektionen gute Wirksamkeit zeigen, sind sie gegen Viren zumeist machtlos.

Das Fehlen eines Stoffwechsels sowie einer eigenen Reproduktion macht sie unempfindlich gegen die Medikamente. Das menschliche Immunsystem kann Viren jedoch bereits auf Basis ihrer Proteinstrukturen erkennen und vernichten. Schon deshalb sind Impfungen einer der wichtigsten Bausteine im Kampf gegen viröse Infektionen. Nicht zuletzt hilft die Unterscheidung, überflüssige Antibiotikabehandlungen zu vermeiden und so die Ausbreitung von Resistenzen einzudämmen.