Corona Virus Information zur Erkrankung

Corona Virus Information zur Erkrankung

Seit Ende 2019 ist das Corona Virus ein präsentes Thema in aller Welt. Der Ursprung des neuartigen Virus liegt in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in China. Dort wurde es zum ersten Mal bekannt. Mittlerweile ist das Corona Virus bereits in einigen Ländern Europas angekommen. Die meisten bekannten Fälle gibt es hier derzeit in Italien.

Das Corona Virus kann vor Allem bei älteren und immunschwachen Menschen zum Tode führen. Doch was genau ist das Corona Virus eigentlich?

Die offizielle Bezeichnung für das Corona Virus lautet SARS-CoV-2, anfangs auch nur 2019-nCoV genannt. Corona Viren gibt es bereits schon länger, allerdings unterschiedlicher Arten. Die harmloseren Corona Viren verursachen oftmals nur leichte Symptome einer Erkältung.

Mittlerweile sind bereits mehr Menschen an dem neuartigen Corona Virus gestorben, als bei der SARS-Epidemie vor vielen Jahren, die ebenfalls erstmals in China ausbrach. Die beiden Erreger sind eng miteinander verwandt. Bei der SARS-Epidemie wurde seinerzeit schon von einer Pandemie gesprochen. Ebenso nun beim Corona Virus.

Die ersten in Deutschland bekannten Corona Infizierten wurden in Bayern registriert. Eine Mitarbeiterin aus China hat Kollegen in Deutschland angesteckt. Die Infizierten Menschen wurden für zwei Wochen unter Quarantäne gesetzt. Mittlerweile gibt es auch Fälle in weiteren Bundesländern. Doch wie gefährlich ist denn das Virus eigentlich?

Momentan kann die Gefahr dieses neuartigen Virus noch nicht richtig eingeschätzt werden. Der derzeitige Anteil der Todesopfer bei bekannten Fällen liegt bei ca. zwei Prozent. Bei der Dunkelziffer fällt der Anteil wahrscheinlich geringer aus. Besonders gefährdet sind Menschen mit schwachem Immunsystem, Vorerkrankungen und ältere Menschen.

Ein Virologe einer Universität in Halle warnt vor Unterschätzung des Corona Virus. Dieses sei schlimmer als die Virusgrippe, gegen die es auch eine Impfung im Gegensatz zum Corona Virus gibt.

Das Corona Virus ruft Symptome hervor, die einer Grippe ähneln. Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und Fieber. Wobei letzteres nicht immer auftreten muss. Ebenso sind Atembeschwerden und eine Lungenentzündung nicht ausgeschlossen. Bei einigen Patienten kam auch Durchfall hinzu. Da es bisher keine Impfung oder eine andere Therapie gegen das Virus gibt, kann hier derzeit nur mit Medikamenten gelindert werden.

Übertragen wird das Corona Virus von Mensch zu Mensch, nicht wie Anfangs angenommen nur von Tier zu Mensch. Die Übertragung erfolgt höchstwahrscheinlich durch Tröpfcheninfektion. Ein Erkrankter hustet beispielsweise du ein weiterer atmet den Erreger ein. Auch über die Hände ist der Erreger übertragbar. Daher ist es natürlich wichtig, sich immer die Hände gründlich zu waschen. Beim Husten oder Niesen sollte wie man es kennt, in die Armbeuge oder ins Taschentuch gehustet/geniest werden.

Menschen, die Symptome aufweisen und sich womöglich vorher in einem Corona Gebiet aufgehalten haben, wird empfohlen, sich an einen Arzt zu wenden. Am besten mit vorheriger telefonischer Rücksprache, damit dieser entsprechende Maßnahmen treffen kann.

Menschen, die sich in einem betroffenen Gebiet aufgehalten haben, wird ebenso empfohlen zuhause zu bleiben. Hatte jemand Kontakt zu einer infizierten Person, so sollte das Gesundheitsamt informiert werden.

Der internationale Gesundheitsnotstand wurde bereits Ende Januar durch die Weltgesundheitsorganisation ausgerufen. Um die Ausbreitung des Corona Virus einzudämmen, sollte vor Reisen in betroffene Gebiete abgesehen werden. Einige Fluggesellschaften haben den Flugverkehr für Flüge nach China bereits eingestellt.

Glücksspiel in Deutschland: Gesetze und Vorschriften/Lizenzen

Deutschland ist eines der größten Länder in Europa, bestehend aus 16 Einzelstaaten, mit einem sehr komplizierten Rechtssystem. Dies hat leider dazu geführt, dass auch die Glücksspielgesetze und -vorschriften in Deutschland recht kompliziert sind.

Die Gesetze unterscheiden sich von einem Staat zum anderen, und sie sind nicht gleich, wenn es um Online- und Offlineglücksspiele geht. Als Folge des Drucks, der sowohl von der EU als auch von der Öffentlichkeit ausgeübt wird, haben sich diese Gesetze in der jüngeren Geschichte mehrfach geändert. Schauen wir, was dies für die Spieler bedeutet.

Der Glücksspiel-Staatsvertrag (ITG)

Bis 2008 war das Online-Glücksspiel in Deutschland völlig unreguliert. Im Jahr 2008 setzte das Land jedoch den Glücksspielstaatsvertrag (ITG) in Kraft, der deutschen Bürgern die Teilnahme an Online-Glücksspielen verbot. Das bedeutet, dass die Deutschen keinen Zugang zu Websites haben, die ihnen erlauben, Spielautomaten, Poker, Roulette, Blackjack oder Sportwetten zu spielen – zumindest auf dem Papier.

In Wirklichkeit ist die Situation etwas anders. Das Gesetz verbietet es den Spielern nicht ausdrücklich, online auf Websites zu wetten, die außerhalb Deutschlands lizenziert sind. Daher pflegen viele Deutsche immer noch ihre lange Spieltradition, indem sie ausländische Kasinos und Sportwetten-Websites besuchen.

Das Problem dabei ist jedoch, dass sie im Falle von Unregelmäßigkeiten keinen rechtlichen Rückhalt haben. Wenn eine ausländische Website die Auszahlung eines Spielers aus Deutschland, aus welchen Gründen auch immer, verweigert, können sie die deutschen Behörden nicht um Schutz bitten.

Die ITG-Aktualisierungen 2012

Der ursprüngliche Glücksspiel-Staatsvertrag wurde als zu hart angesehen, daher wurde 2012 eine Änderung hinzugefügt, die es den einzelnen Staaten erlaubte, selbst zu entscheiden, wie sie das Online-Glücksspiel regulieren wollten, aber die Bundesregierung würde den Prozess überwachen.

Daraufhin erteilte Schleswig-Holstein (eines der 16 Bundesländer) im Jahr 2012 50 Lizenzen an Online-Casinos, Buchmacher und Pokerseiten. Ein Jahr später änderten sie jedoch ihre Meinung und beschlossen, die ITG erneut durchzusetzen.

Dennoch konnten die erteilten Lizenzen nicht zurückgezogen werden, so dass sie sechs Jahre lang, bis 2018, in Kraft blieben. Die ITG hat viel Kritik von der European Gaming and Betting Association erhalten, da sie gegen die Regeln der Europäischen Union verstoßen habe, ohne dass es dafür eine angemessene Begründung gäbe.

Sind landgestützte Casinos und Buchmacher in Deutschland legal?

Die ITG betrifft nur Online-Glücksspiele, während landgestützte Kasinos durch staatliche Gesetze geregelt sind. Daher dürfen nur solche landgebundenen Wettbüros tätig werden, die eine staatliche Lizenz besitzen. Dabei handelt es sich in der Regel um größere Einrichtungen, da die kleineren in letzter Zeit einen großen Erfolg verbuchen konnten.

Vor einigen Jahren hat die Regierung nämlich eine Verordnung erlassen, die besagt, dass zwei Glücksspieleinrichtungen mehr als 500 Meter voneinander entfernt sein müssen und dass sie in einer gewissen Entfernung zu Schulen, Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen liegen müssen.

Die Realität sieht jedoch wiederum anders aus. In ganz Deutschland arbeiten zahlreiche nicht lizenzierte Spielbanken und Buchmacher an Land ohne jegliche Probleme. Die Spieler können sie jederzeit besuchen und eine Wette abschließen, auch wenn dies illegal ist. Es gibt auch viele Cafés, Restaurants und Bars, die Spielautomaten und andere Spielterminals anbieten.

Es scheint, dass die deutschen Behörden einfach nicht willens sind oder nicht über genügend Personal verfügen, um mit diesem Problem umzugehen, so dass sie beschließen, es völlig zu ignorieren. Doch auch wenn die Spieler in Deutschland dadurch mehr Freiheit beim Platzieren einer Wette genießen können, werden sie, wenn ihre Rechte in irgendeiner Weise verletzt werden, keinen Schutz von der Regierung erhalten, weil sie in illegale Aktivitäten verwickelt waren.

Ausnahmen: Lotterie und Pferderennen

Pferderennen und staatliche Lotterien sind aus irgendeinem Grund eine Ausnahme von der Regel. Beide unterliegen dem Staatsmonopol und sind in ganz Deutschland legal.

Bei der Lotterie (einschließlich Bingo) sind die Regionalräte mit der Zulassung und der Aufsicht in ihrem Zuständigkeitsbereich betraut. Vermittler von Lotterieprodukten können in Privatbesitz sein, sofern sie nicht in mehreren Bundesländern tätig sind.

Pferderennwetten werden vom Land Hessen zugelassen und reguliert und sind im gesamten Bundesgebiet frei tätig. Daher müssen sich die Spieler in Deutschland keine Sorgen machen, da alle Pferderennwetten legal sind und von der Regierung betrieben werden.

Das Fazit

Zusammenfassend müssen Sie wissen, dass Online-Glücksspiele in Deutschland verboten sind. Wenn Sie es wünschen, können Sie auf Websites wetten, die außerhalb Deutschlands betrieben werden, aber im Falle von Betrug oder anderen Verletzungen Ihrer Rechte haben Sie keinen Schutz.

Landgestützte Wetten aller Art sind legal, aber nur in staatlich lizenzierten Einrichtungen, von denen es nicht viele gibt. Auch Lotterie, Bingo und Pferderennen sind legal, aber das Land hat ein Monopol auf diese Geschäfte.

Gesunder Food Trend – Abnehmen mit fermentierten Lebensmitteln

Fermentieren liegt momentan im Trend. Und hat viele gesundheitliche Effekte vorzuweisen. Von Fermentieren spricht man, wenn Lebensmittel wie zum Beispiel Gemüse in Salzlake eingelegt werden. Dies verleiht den Gerichten nicht nur einen besonderen Geschmack sondern macht diese auch noch länger haltbar. Diese Methode wird schon seit hunderten von Jahren verwendet um Essen vor dem Verderben zu schützen. Damals wurde es an Stelle eines Kühlschrank verwendet.

Auch heute verdanken wir einige Produkte immer noch dem Fermentieren. Dazu gehört zum Beispiel das in Deutschland beliebte Sauerkraut. Aber auch in der asiatischen Küche wird dieses Verfahren angewendet um den Geschmack von Lebensmitteln zu intensivieren. Jetzt erlebt diese Technik ein wahres Comeback und das hat das Fermentieren vor allem seinen gesundheitlichen Vorteilen zu verdanken.

Fermentieren reguliert Appetit und unterstützt den Darm

Beim Fermentieren werden überwiegend Zucker und Stärke aus den Lebensmitteln umgewandelt und erzeugen so einen typischen Geschmack. Da die Nahrung dann keine schwer verdaulichen Anteile mehr enthält, tun diese dem Magen gut. Denn dadurch wird die Verdauung angeregt. Zusätzlich entstehen natürliche Enzyme, welche die Darmflora unterstützen und so ein gesundes Immunsystem aufrechterhalten. Aber auch für Menschen, die abnehmen wollen, sind fermentierte Speisen nützlich. Zum einen bleiben fast alle Vitamine und Mineralien in den Nahrungsmitteln erhalten da diese nicht erhitzt werden. Zum anderen verringern sie Heishungerattacken.

Dies geschieht durch einen einfachen Vorgang. Im Darm befinden sich Bakterien, die sich von Zucker ernähren. Die breiten sich aus wenn viel Zucker konsumiert wird. Nimmt man dann weniger Zucker auf, dann sind diese hungrig und signalisieren dem Körper dass dringend Nachschub benötigt wird. Denn passiert es: Wir haben Hunger auf Süßes. Fällt der Zucker weg, verschwinden auch die Bakterien. Durch das Fermentieren entstehen auch viele probiotische Bakterien. Diese können Menschen helfen, die Probleme mit dem Magen-Darm-System haben. Aber auch für eine rundum gesunde Ernährung eignen sich eingelegte Speisen. Wer etwas Gutes für sich und seinen Körper tun möchte, der kann auch zuhause ganz einfach Gemüse einlegen.

Fermentieren leicht gemacht

Fermentiertes Gemüse kann man natürlich auch im Supermarkt kaufen. Selber machen ist aber auch nicht schwer. Alles was man brauch ist ein großes Glas mit einem Deckel, der sich fest verschließen lässt, Wasser und Salz. Hinzu kommen Gewürze nach Geschmack, zum Beispiel Pfeffer oder Koriander. Besonders lecker schmecken eingelegte Kohlsorten, Möhren, Rote Beete und Bohnen. Zu Beginn werden die Gemüsesorten geschnitten, vorzugsweise in Streifen.

Dann wird das Gemüse in das Glas gegeben und ein Esslöffel Salz hinzu gegeben. Anschließend wird Stück für Stück ein bisschen Wasser hinzugefügt und dabei immer wieder gerührt. Das Salz muss sich vollständig auflösen, damit eine Salzlake entsteht. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass das Wasser trüb wird. Ist dieser Zustand erreicht wird das Glas einfach mit Wasser aufgefüllt, sodass das Gemüse komplett bedeckt ist. Eine Woche Geduld sollte man mitbringen, denn so lange dauert es bis der Prozess der Fermentierung abgeschlossen ist. Wer einen intensiveren Geschmack möchte der kann ruhig ein wenig länger warten.

Verstopfte Ohren – Was tun? Tipps wie man Ohren richtig reinigen sollte

Es juckt, es nässt und es riecht unangenehm – die Rede ist hier von Cerumen, besser im Volksmund als Ohrenschmalz bekannt. Ohrenschmalz ist trotz des Ekels, welchen viele Menschen beim Anblick von Cerumen empfinden, für das Ohr ein wichtiger Schutz.

Durch das gelbe bis bräunliche Fett wird das Ohr von Staubpartikeln und Schmutz gereinigt sowie gesalbt, sodass die natürliche Hautschutzbarriere erhalten bleibt und krankhafte Keime keine Chance haben, sich im Ohr dauerhaft anzusiedeln. Bleibt die natürliche Schutzschicht aus, können Entzündungen und starke Ohrenschmerzen entstehen.

Wo wird Cerumen eigentlich gebildet?

Der Ohrenschmalz wird in den Glandulae ceruminosae, den sogenannten Ohrenschmalzdrüsen des äußeren Gehörgangs gebildet Sie sind nichts weiter als abgewandelte Schweißdrüsen.

Wie merke ich, dass mein Ohr verstopft ist?

Ein Ohr, das von Ohrenschmalz verstopft ist, kann die akustischen Signale nicht mehr eindeutig empfangen. Dies bedeutet, dass betroffene Personen nicht mehr gut hören können. Die Hörleistung nimmt also ab. Zudem kann es sein, dass es im Ohr zu quietschenden bis raschelnden Geräuschen kommt. Juckreiz tritt in vielen Fällen stark auf, sodass häufig fälschlicherweise versucht wird, mit einem Wattestäbchen Abhilfe zu schaffen.

Was kann man bei verstopften Ohren zu Hause tun?

Auf jeden Fall sollte auf ein Wattestäbchen verzichtet werden. Auch wenn es für viele Menschen eine Wohltat sein sollte, sich im Ohr damit herumzustochern, ist es für das Ohr alles andere als ein Genuss. Das Ohr ist von einer empfindlichen Hautschicht umhüllt, die auch bei kleinsten Kratzern Entzündungen hervorrufen kann. Daher also Finger weg von Wattestäbchen! Viel besser und auch der richtige Weg ist das Spülen des Ohres. Dabei einfach unter der Dusche mit der Brause für ein bis zwei Minuten lauwarmes Wasser in das Ohr laufen lassen.

Achtung: Schwindelgefahr! Dabei darauf achten, dass das zu reinigende Ohr mit der freien Hand leicht nach oben gezogen wird, um den Gehörgang frei zu machen. In der Praxis würde es so aussehen, dass die rechte Hand das linke Ohr greift und die linke Hand das rechte Ohr. Dabei mit dem Arm über den Kopf gehen und diesen dann mit dem Ohr Richtung Decke neigen. In der Praxis greift also die linke Hand das rechte Ohr und der Kopf kippt nach links. Mit der rechten Hand mit der Brause lauwarmes Wasser ins Ohr spülen. Danach abtrocknen und gegebenenfalls das Ohr auf geringster Stufe föhnen. Auf Mittel wie ohrenreinigende Sprays kann und sollte auch verzichtet werden.

Wann muss ich zum HNO-Arzt?

Der Gang zum HNO-Arzt ist dann unerlässlich, wenn ein Cerumenpfropf besteht. Dies ist Ohrenschmalz, das vor allem durch Überproduktion gebildet wird. Es blockiert in der Regel den Gehörgang massiv, sodass die Betroffenen kaum noch etwas verstehen können. Ein Pfropf ist an sich nichts Schlimmes, muss aber durch seine Härte zumeist durch einen HNO-Arzt mittels Spülung, eines Ohrlöffels oder durch Absaugen entfernt werden.

Kann ich Ohrenschmalz mit Wattestäbchen entfernen?
Nein. Ohrenschmalz lässt sich nur schwer mit Wattestäbchen entfernen. Zudem besteht immer eine Verletzungsgefahr der Hautschichten und eine Blockierung des Gehörgangs durch Cerumen. Durch das Wattestäbchen wird der Ohrenschmalz immer weiter in das Ohr geschoben, wo er dann beim Duschen oder Baden aufquellen kann. Dies führt zur beschriebenen Schwerhörigkeit.

Schützt ein Mundschutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus?

Weltweit schürt der erstmalig in China aufgetretene Coronavirus Angst. Weltweit breitet sich SARS-CoV-2 rasant aus. Aufgrund der Ausbrüche im Iran, in Südkorea, Italien und Deutschland hält die WHO eine Pandemie für möglich. Der Coronavirus verursacht die schwere Lungenerkrankung Covid-19, die SARS sehr ähnlich ist. Die Ansteckung erfolgt per Tröpfchen- und Schmierinfektion. Ebenso schnell, wie sich das Virus verbreitet, ändern sich die Informationen bezüglich SARS-CoV-2. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema, ob ein Mundschutz ausreichend Schutz vor dem Coronavirus bietet und wie man sich sonst schützen kann.

Bietet ein Mundschutz Schutz vor Ansteckung mit Coronaviren?

Nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern auch in Fußgängerzonen tragen immer mehr Menschen derzeit einen Mundschutz. Ob das Tragen eines einfachen Mundschutzes eine Schutzfunktion bietet, ist umstritten. Bisher vorliegende Studien liefern kein eindeutiges Ergebnis. Bei Masken, die von Ärzten während einer Operation getragen werden, kann die Luft an den Seiten vorbeiströmen.

Worauf muss man beim Tragen von einem Mundschutz achten, damit man geschützt ist?

Damit eine Atemmaske effektiven Schutz bietet, muss sie Mund und Nase bedecken und eng anliegen. Einen optimierten Schutz bieten laut Studien, die während der SARS-Epedemie durchgeführt wurden, sogenannte FFP3-Masken. Bei diesen Masken handelt es sich um die normalen Masken, sondern um sogenannte Feinpartikelmasken. Diese sind für stundenlanges Tragen im Alltag ungeeignet. Sie durchfeuchten bereits nach circa 20 bis 30 Minuten und bieten den perfekten Nährboden für Keime, wenn Sie nicht dauernd gewechselt werden.

Bei den Masken, die hierzulande in Apotheken verkauft werden, handelt es sich meistens um Produkte, die aus dünnem, weißen Papier gefertigt sind. Die meisten Produkte sind identisch mit denen, die vom medizinischen Personal in Krankenhäusern bei OPs getragen werden.

Welche Typen Mundschutzmasken gibt es?

Mundschutze sind als Halb- und Ganzmasken erhältlich. Ganzmasken werden unter anderem vom Militär und der Feuerwehr eingesetzt. Im Bereich Medizin werden nahezu keine Ganzmasken eingesetzt. Es gibt zudem Mundschutze für Kinder und für Brillenträger.

Das Gesetz definiert, welche Voraussetzungen ein Mundschutz erfüllen muss. Entscheidend ist der europäische Standard DIN EN 149. Dieser Standard unterscheidet drei unterschiedliche Schutzklassen. In welche Schutzklasse ein Mundschutz eingestuft wird, ist davon abhängig, wie durchlässig das Produkt gegenüber Partikeln in der Größenordnung von Viren und Bakterien ist. Folgende drei Schutzklassen werden unterschieden:

  • FFP1
  • FFP2
  • FFP3

FFP1 Atemschutzmasken

Mundschutze aus dieser Schutzklasse bieten zu 80 Prozent Schutz vor nicht giftigen Partikeln. Diese Stäube sind nicht gesundheitsgefährdend, können allerdings die Atemwege reizen. Sie werden beispielsweise auf Baustellen getragen.

FFP2 Atemschutzmasken

Ein Mundschutz dieser Schutzklasse bietet Schutz vor flüssigen und festen, giftigem Rauch und Stäuben. Gefiltert werden auch erbgutverändernde und gesundheitsschädliche Stoffe.

FFP3 Atemschutzmasken

Diese Mundschutze filtern Pilzsporen, Bakterien, Viren, radioaktive und krebserregende Stoffe sowie gesundheitsschädlichen, giftigen Rauch. Sie werden in der Chemieindustrie eingesetzt. Der Umgang mit diesen Masken muss allerdings gelernt sein.

Wie sinnvoll ist es, einen Mundschutz zu tragen?

Durch das Tragen von einem einfachen Krankenhausmundschutz Schutzklasse ohne Schutzklasse zwei positive Ergebnisse erzielt werden: Beim Sprechen, Niesen oder Husten versprühte Speicheltröpfchen bleiben mehrheitlich in der Maske hängen. Erkältete Personen, die einen Mundschutz tragen, verhindern, dass Ihre Umgebung mit Keimen und Erregern belastet wird. Das Tragen von einem Mundschutz kann zudem das persönliche Hygieneverhalten positiv beeinflussen, weil der Mundschutz ein unbewusstes Berühren des Gesichtes mit verunreinigten Händen und dadurch eine Schmierinfektion verhindert. Um ein Ausbreiten des Coronavirus zu verhindern, muss von Erkrankten ein Mundschutz der getragen werden.

Was kann man noch tun, um sich zu schützen?

Das Robert Koch Institut empfiehlt eine gründliche Handhygiene (häufiges Händewaschen mindestens zwei Minuten lang mit Seife oder mit Desinfektionsmittel sowie eine gute Husten- und Niesetikette (Papiertaschentuch vor den Mund halten und anschließend entsorgen). Eine weitere Empfehlung lautet, unnötige Kontakte und das Berühren des Gesichtes zu vermeiden. Zu Erkrankten muss ein Sicherheitsabstand von 2 Metern eingehalten werden. Es kann zudem sinnvoll sein, im Alltag Handschuhe zu tragen, um Schmierinfektionen zu vermeiden.

Fazit

Schaden kann es mit Sicherheit nicht, einen Mundschutz zu tragen. Eine Atemmaske bietet zwar nur bedingt Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus, Grippevirus oder sonstigen Krankheitserregern, verhindert jedoch, dass mit kontaminierten Händen Mund und Nase berührt werden. Wer das Risiko, sich mit dem Coronavirus oder sonstigen Erregern zu infizieren, wirksam minimieren will, muss sich eine Atemschutzmaske mit der Schutzklasse FFP2 oder FFP3 kaufen.

Viren und Bakterien – wo liegen die Unterschiede?

Viren und die von ihnen ausgelösten Erkrankungen sind ein großes Thema in der letzten Zeit. Viele besorgte Menschen fragen sich daher, warum für Viren zwar Impfungen zur Verfügung stehen, Antibiotika jedoch keine Wirkung zeigen. Die Gründe sind in den physiologischen Unterschieden dieser beiden Keimarten begründet.

Bakterien

Bei Bakterien handelt es sich um einzellige Organismen. Allerdings unterscheiden sie sich an einigen Stellen von tierischen Zellen und auch tierischen Einzellern. Letztere bestehen zwar ebenfalls aus nur einer Zelle, sind aber um ein Vielfaches größer als die meisten Bakterien. Zudem besitzen sie einen Zellkern, in dem die DNA gespeichert ist – ebenso wie bei menschlichen Zellen. Anders bei Bakterien: Die DNA befindet sich als frei schwebender Strang oder zu kleinen, „Plasmid“ genannten Ringen zusammengefasst im Zellplasma.

Weitere Unterschiede sind das Vorliegen einer Zellwand aus dem Protein Murein bei Bakterien anstatt einer Zellmembran, zudem liegen andere Zellorganellen vor. Diese Faktoren werden in der Pharmazie genutzt, um Medikamente zu kreieren, die Bakterienzellen, aber keine menschlichen oder tierischen Zellen zerstören. Ein Ansatzpunkt kann beispielsweise spezifisch die Synthese des Mureins bilden, da Bakterien ohne dieses Protein keine Zellwand aufbauen können und absterben. Bei Säugetierzellen spielt es hingegen keine Rolle.

Viren

Bei Viren handelt es sich nicht um vollständige Zellen – je nach Definition ist nicht klar, ob es sich überhaupt um Lebewesen im engeren Sinne handelt. Im Gegensatz zu Bakterien sind sie nicht imstande, sich selbstständig zu vermehren, stattdessen benötigen sie Wirtszellen, um deren Strukturen auszunutzen.

Je nach Virus kann es sich dabei um tierische, pflanzliche, aber auch pilzliche oder bakterielle Zellen handeln – einige sind Generalisten, andere befallen nur wenige Arten oder Familien. Viren sind extrem klein und enthalten lediglich ihre Reproduktionsinformationen sowie Hilfsstrukturen zum Anheften und Kapseln aus Proteinen, dank derer sie eine Zeit lang außerhalb einer Zelle überdauern können. Im Gegensatz zu einigen Bakterien, die echte Überdauerungsformen oder sogar langlebige Sporen bilden, ist ihre Lebensspanne jedoch kurz. Ungeschützt sterben sie selbst unter günstigen Bedingungen in Minuten bis wenigen Wochen, abhängig von der Art des Virus und der Umgebung.

Fazit

Sowohl Viren als auch Bakterien können Erkrankungen auslösen – in einigen Fällen, wie der Mandelentzündung, sogar mit nahezu gleichen Symptomen –, trotzdem unterscheiden sie sich erheblich. Während Antibiotika bei vielen bakteriellen Infektionen gute Wirksamkeit zeigen, sind sie gegen Viren zumeist machtlos.

Das Fehlen eines Stoffwechsels sowie einer eigenen Reproduktion macht sie unempfindlich gegen die Medikamente. Das menschliche Immunsystem kann Viren jedoch bereits auf Basis ihrer Proteinstrukturen erkennen und vernichten. Schon deshalb sind Impfungen einer der wichtigsten Bausteine im Kampf gegen viröse Infektionen. Nicht zuletzt hilft die Unterscheidung, überflüssige Antibiotikabehandlungen zu vermeiden und so die Ausbreitung von Resistenzen einzudämmen.